Cezanne 25. Januar – 25. Mai 2026
Zum ersten Mal in ihrer Geschichte widmet die Fondation Beyeler eine Einzelausstellung Paul Cezanne (1839–1906) – einem Pionier der modernen Kunst und einem wichtigen Künstler ihrer Sammlung. Die Ausstellung konzentriert sich auf die letzte und bedeutendste Phase im Schaffen des französischen Malers und zeigt Cezanne in Hochform: Zu sehen sind geheimnisvolle Porträts, paradiesische Badende, Sehnsuchtslandschaften aus der Provence und sein Lieblingsberg, die Montagne Sainte-Victoire, die der Künstler in immer neuen Ansichten darstellte. In seinem Atelier im Süden Frankreichs brachte Cezanne mit meisterhaftem Gespür Farbe, Licht und Form in ein kraftvolles Spannungsverhältnis – und konstruierte revolutionäre Bilder, die Generationen von Künstlern und Künstlerinnen bis heute inspirieren. Anhand von rund 80 Ölgemälden und Aquarellen aus berühmten institutionellen und privaten Sammlungen ermöglicht es die Ausstellung, Cezannes bahnbrechende Kunst in ihrer ganzen Pracht und Fülle zu erleben. Sie zeigt einen Künstler, der mit jedem Pinselstrich die Malerei neu erfand und so zum «Vater der Moderne» oder, wie Pablo Picasso sagte, zum «Vater von uns allen» wurde.
Pierre Huyghe 24. Mai – 13. September 2026
Die Fondation Beyeler präsentiert eine grosse neue Ausstellung von Pierre Huyghe (*1962, Paris), einem der innovativsten und einflussreichsten Künstler der Gegenwart. In einer exklusiv für die Fondation Beyeler konzipierten Ausstellung werden neu geschaffene Werke neben zentralen Arbeiten der letzten Jahre gezeigt. Pierre Huyghe ist bekannt für seine grenzüberschreitenden Arbeiten, in denen Fiktion und Realität ineinander übergehen. Seine Werke entstehen an der Schnittstelle verschiedener Disziplinen und verbinden filmische, technologische, digitale, physische und biologische Elemente zu lebendigen und dynamischen Situationen, in denen sich Empfindsamkeiten und neue Subjektivitäten herausbilden und mit der Zeit weiterentwickeln können. Die Ausstellung lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, tief in Pierre Huyghes faszinierendes Universum einzutauchen.
Ruth Asawa 18. Oktober 2026 – 10. Januar 2027
Die erste Retrospektive Ruth Asawas (1926–2013) in Europa zeigt eindrucksvoll, wie die US-amerikanische Künstlerin mit japanischen Wurzeln einfachste Materialien in faszinierende Objekte verwandelte und dabei die Grenzen zwischen Abstraktion und Figuration, Kunst und Kunsthandwerk, Aktion und Kontemplation aufhob. Das vielseitige Werk Asawas umfasst Draht- und Bronzeskulpturen, Zeichnungen, Druckgrafiken, Gemälde sowie Arbeiten im öffentlichen Raum. Ende der 1940er-Jahre studierte sie am legendären Black Mountain College bei Josef Albers und anderen, wie Richard Buckminster Fuller und Merce Cunningham. Ab 1949 lebte sie in San Francisco, wo sie begann eine eindrucksvolle Werkgruppe filigraner Drahtskulpturen zu schaffen. Parallel dazu fertigte sie vielgestaltige Zeichnungen, die eigenständig neben den Skulpturen stehen. Die Ausstellung macht die Wechselwirkungen zwischen all diesen Ausdrucksformen anschaulich. Ab den späten 1960er-Jahren realisierte sie zahlreiche öffentliche Auftragsarbeiten wie Brunnen, Wandbilder und Gedenkstätten und setzte sich massgeblich für die Kunsterziehung in der kalifornischen Bay Area und darüber hinaus ein. Die Ausstellung bietet die seltene Gelegenheit, das Werk der in den USA berühmten Künstlerin Ruth Asawa in Europa in all seinen Facetten zu entdecken. «Ruth Asawa» gründet in einer Ausstellungspartnerschaft zwischen dem San Francisco Museum of Modern Art und dem Museum of Modern Art in New York. Diese Präsentation wird von der Fondation Beyeler entwickelt.
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Foto: Paul Cezanne, Pichet de grès, 1893-1894, Öl auf Leinwand, 38.2 x 46.0 cm, Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Sammlung Beyeler
