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Religion - Jüdische Geschichte

An jüdische Geschichte und jüdisches Leben in Deutschland zu erinnern, ist ein fester Bestandteil deutscher Erinnerungskultur. Synagogen, Friedhöfe, Stolpersteine, Museen oder Festivals bieten die Möglichkeit, jüdische Kultur und Geschichte zu entdecken. Wir schlagen eine Vielzahl von Touren vor, die in Städten und Regionen einen guten Überblick zu jüdischer Geschichte und Kultur geben. 

Annelies Marie Frank (1929-1945) ist mit ihrem Tagebuch ("Das Tagebuch der Anne Frank"), das sie in ihrem Amsterdamer Versteck geschrieben hat, zu einer Symbolfigur des Holocaust geworden. Das... mehr »

Heinrich Heines Geburtsstadt Düsseldorf tat sich lange schwer, den Dichter angemessen zu ehren. Heute gibt es dort ein Heinrich Heine Institut und eine Heinrich Heine Haus. Die Tour zu den... mehr »

Die jüdische Geschichte am Niederrhein reicht bis ins Mittelalter. Seit dem Holocaust existiert in vielen Orten der Region keine jüdische Gemeinde mehr. Außer in Düsseldorf und Duisburg gibt es eine... mehr »

Es gab in Remscheid, Solingen, Elberfeld und Barmen israelitische Gemeinden, deren Mitglieder während der NS-Zeit fast vollständig vertrieben und ermordet wurden. Am Standort der zerstörten... mehr »

Die zahlreichen jüdischen Gemeinden in den Orten der Hunsrück-Region hatten relativ wenig Mitglieder und kleine Synagogen. Nach dem Holocaust sind keine überlebenden Juden zurück gekehrt. Heute gibt... mehr »

Das jüdische Leben im Teutoburger Wald gab es seit dem Mittelalter vor allem im ländlichen Raum. Im 19. Jahrhundert bildeten sich größere jüdische Gemeinden in den Städten mit repräsentativen... mehr »

Jüdische Ansiedlungen gab es in Aachen bereits in der Karolingerzeit. Größere Gemeinden bildeten sich erst im 19. Jahrhundert, die Synagogen Gemeinde Aachen ab 1861. Eine Synagoge entstand 1862, wie... mehr »

Die Geschichte der Juden in Augsburg geht bis ins frühe Mittelalter zurück. Die lange Tradition der Juden in Augsburg und Schwaben vom Mittelalter bis heute zeigt eindrucksvoll die Dauerausstellung... mehr »

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts lebten nur wenige Juden in Baden-Baden. Dann gibt es zahlreiche jüdische Kurgäste in der Stadt. Erst ab 1862 konnten sich Juden als gleichberechtigte Ortsbürger... mehr »

Die Ansiedlung von Juden in Bielefeld ist der Mitte des 14. Jahrhunderts nachzuweisen. Erst 1705 wurde die jüdische Gemeinde in Bielefeld formell gegründet. 1847 kam es zur Errichtung einer Synagoge,... mehr »

Bereits im 14. Jahrhundert waren Juden in Brandenburg an der Havel ansässig und genossen Bürgerrechte. 1322 entstand die erste Synagoge. 1933 zählte die jüdische Gemeinde rund 200 Mitglieder. Die 1883... mehr »

Jüdisches Leben in Braunschweig gab es seit dem Mittelalter. Nach der Vertreibung von 1546 kann man erst im 18. Jahrhundert wieder von einer jüdische Gemeinde berichten, die bedeutende Gelehrte und... mehr »

Eine Israelitische Gemeinde in Bremen wurde 1803 gegründet, die eine wechselvolle Geschichte der Ausgrenzung und Duldung erlebte. Ein großer Teil 1.314 Mitglieder der Israelitischen Gemeinde des... mehr »

Eine lebendige jüdische Gemeinde entstand in Chemnitz erst mit der Industrialisierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Es gab etwa 200 jüdische Unternehmen in der Stadt. In dieser Zeit... mehr »

Juden lebten seit dem 14. Jahrhundert in Darmstadt. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts schränkten die Landgrafen Berufsausübung und Alltagsleben der Juden ein. So kam es erst relativ spät zu einer... mehr »

In kaum einer anderen als der Rhein-Main-Region haben jüdische Gemeinden in Deutschland eine so lange Tradition, die weit über 1000 Jahre zurück reicht. Im Mittelalter machten die Gelehrten etwa Mainz... mehr »

Die Ansiedlung von Juden in Dessau begann 1672 mit den Schutzbriefen des Fürsten Johann Georg II. von Anhalt-Dessau. Aus der jüdischen Gemeinde gingen bedeutende jüdische gelehrte und Persönlichkeiten... mehr »

Dortmunds jüdische Geschichte reicht bis in das Mittelalter. Nach den Pogromen im 16. Jahrhundert, dauerte es bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, dass eine Synagoge gebaut wurde. Nach Auswanderung im... mehr »

Wie in anderen deutschen Städten existiert in Duisburg nur wieder eine große jüdische Gemeinde durch die Zuwanderung von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion. Das neue Duisburger Gemeidezentrum... mehr »

Eine jüdische Gemeinde in Eisenach ist bereits Ende des 12. Jahrhunderts in der "Judengasse" (heutige Karlstraße) nachweisbar. Es wechselten Vertreibung und erneute Ansiedlung bis ins 19. Jahrhundert.... mehr »

Die erste Ansiedlung von jüdischen Kaufleuten in Erfurt ist im Hochmittelalter belegt. Die erste jüdische Gemeinde existierte vom 12. Jahrhundert bis zum Pestpogrom 1349. Eine zweite Gemeinde gab es... mehr »

In der Essener Innenstadt steht die wiederaufgebaute Alte Synagoge. Der Sakralbau ist aber nicht Mittelpunkt des jüdischen Gemeindelebens ist, sondern ein Museum und Begegnungszentrum. So bekommt die... mehr »

Die wechselvolle Geschichte von Ansiedlung und Vertreibung der Juden in Freiburg reicht bis ins Mittelalter zurück. Die 1870 erbaut Synagoge ging 1938 in Flammen auf. Durch die Zuwanderung von Juden... mehr »

Von einer jüdischen Gemeinde in Gelsenkirchen kann man erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts reden. Die alte, 1938 zerstörte, Synagoge wurde 1885 eingeweiht. Nach dem Holocaust gab es nur eine... mehr »

Eine jüdische Gemeinde gibt es in Göttingen seit dem 16. Jahrhundert. Im Gegensatz zu 1938 zerstörten Synagoge überstand der jüdische Friedhof die Zeit des Nationalsozialismus unbeschadet. Seit 2008... mehr »

Juden sind in Halle seit dem Mittelalter ansässig. Eine jüdische Gemeinde gab es bereits 1184. Danach berichten historische Quellen immer wieder von Pogromen und Vertreibungen. Die Synagogengemeinde... mehr »

Die erste Erwähnung von Juden in Hannover gab es 1292. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts entstand vermutlich eine jüdische Gemeinde. 1609 baute die Gemeinde die erste Synagoge. Die imposante... mehr »

Die Geschichte der Juden in Karlsruhe reicht bis in das Mittelalter zurück. 1933 existierte eine jüdische Gemeinde mit 3.358 Mitgliedern. 1938 wurden die Synagogen der Stadt zerstört und 1940 bei der... mehr »

Eine jüdische Gemeinde in Kassel ist bereits im Mittelalter nachweisbar. Erst 1833 wurde die volle Emanzipation der Juden durchgesetzt, 1839 die neue Synagoge eingeweiht. Während des Holocaust... mehr »

Die Geschichte der Kieler Juden beginnt Ende des 17. Jahrhunderts. 1782 gab es das erste jüdische Beethaus. 1933 zählte die jüdische Gemeinde etwa 600 Mitglieder. Die große Synagoge Ecke... mehr »

Mit dem Consistoire Koblenz wurden unter französischer Herrschaft 1808 die inneren Angelegenheiten der jüdischen Glaubensgemeinschaft in der Stadt geregelt. Französische Soldaten richteten nach 1945... mehr »

Die Ansiedlung von Juden in Magdeburg ist im Jahr 957 und eine größere jüdische Gemeinde 1012 nachweisbar. Im Mittelalter gab es mehrmals Pogrome und Vertreibungen der Magdeburger Juden. Erst 1807... mehr »

In Mannheim gab es 1660 die erste Synagoge. Die Kurfürsten förderten die Ansiedlung von Juden mit Steuererleichterungen und dem Privileg der Gewerbefreiheit. 1933 lebten in Mannheim 6.402 Juden. Viele... mehr »

Juden in Mecklenburg - In Mecklenburg gibt es seit den 1990er Jahren wieder zwei jüdische Gemeinden in Rostock und in Schwerin. Schwerin hat eine neue Synagoge. In anderen Landesteilen wurden... mehr »

Juden in Mecklenburg Vorpommern - In Mecklenburg-Vorpommern gibt es seit den 1990er Jahren wieder zwei jüdische Gemeinden in Rostock und in Schwerin. Schwerin hat eine neue Synagoge. In anderen... mehr »

In Münster existierte bereits im 12. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde und ist damit eine der ältesten im Nordwesten Deutschlands. Die 1880 eingeweihte Synagoge zerstörten die Nationalsozialisten in... mehr »

Die Geschichte der Juden in Nürberg / Fürth reicht zurück in das Mittelalter. In Nürnberg lebenden Juden werden erstmals 1146 erwähnt. 1298 gab es die erste Synagoge, aber auch wenige Jahre später die... mehr »

Erst Mitte des 19. Jahrhunderts kommen jüdische Familien nach Alt Oberhausen und ab 1873 gab es eine eigene Synagogengemeinde. 1933 lebten etwa 600 Juden in der Stadt, die bis 1942 ins Ausland... mehr »

Jüdische Geschichte in Ostwestfalen Lippe - Jüdisches Leben in Ostwestfalen Lippe gab es seit dem Mittelalter vor allem im ländlichen Raum. Im 19. Jahrhundert bildeten sich größere jüdische Gemeinden... mehr »

Juden in Paderborn hat es bereits im Mittelalter gegeben, ein Synagoge erst Mitte des 18. Jahrhunderts. Eine große Synagoge, ein Schulhaus und ein Friedhof entstanden um 1882 und zeugten von einem... mehr »

Die Geschichte der Jüdischen Gemeinde in Pforzheim reicht in das späte Mittelalter zurück. Die erste Synagoge wurde 1812 geweiht, eine größere repräsentative 1893, zerstört 1938. Für die Pforzheimer... mehr »

Juden in Regensburg - Im Mittelalter war Regensburg ein weithin bekanntes jüdisches Zentrum. Um das Jahr 1000 gab es bereits eine Synagoge mit Schule und Zivilgericht. Hier lebten berühmte Rabbiner,... mehr »

Eine jüdische Gemeinde besteht in Saarbrücken seit dem Mittelalter, unterbrochen durch die Vertreibung bzw. Deportation und teilweisen Ermordung ihrer Mitglieder in der NS-Zeit. 1946 gründeten 40... mehr »

Eine jüdische Gemeinde ist seit dem Mittelalter in Salzburg nachweisbar. Seit dem 14. Jahrhundert wurden Juden in der Stadt diskriminiert, verfolgt und vertrieben. Erst mit dem Staatsgrundgesetz von... mehr »

Die Geschichte der Jüdischen Gemeinde von Speyer reicht bis ins Mittelalter zurück und zählte zu den bedeutenden jüdischen Gemeinden. Davon kündet heute das museal zu besichtigende jüdische Viertel.... mehr »

Die erste jüdische Ansiedelung in Stralsund ist im 13. Jahrhundert nachweisbar und endete mit der Vertreibung der Juden aus der Stadt um 1500. Eine jüdische Gemeinde gab es erst wieder im 19.... mehr »

Eine jüdische Gemeinde ist in Trier seit der Antike nachweisbar. In der langen Geschichte der Stadt gab es Phasen der Vertreibung der Juden und erneuter Ansiedlung. Die wohl berühmteste jüdische... mehr »

Eine juedische Gemeinde ist bereits im 13. Jahrhundert in Ulm nachweisbar. Das Schicksal der Juden in Ulm war von wechselnder Duldung, Schutz und Vertreibung bestimmt. Eine wachsende juedische... mehr »

Das Jüdische Leben in Würzburg reicht in das Jahr 1100 zurück. Die Pogrome von 1298 und 1349 stoppen die positive Entwicklung der Gemeinde. Ende des 19. Jahrhunderts machte der Würzburger Rabbiner... mehr »

Erst 1861 gab es in Elberfeld und Barmen eine gemeinsame israelitische Gemeinde, deren Mitglieder während der NS-Zeit fast vollständig vertrieben und ermordet wurden. Am Standort der zerstörten... mehr »

Jüdische Gemeinde Frankfurt gehört zu den vier großen Jüdischen Gemeinden in Deutschland. Mit ihren Einrichtungen, Veranstaltungen und Jüdischen Kulturwochen ist sie in der Stadt verankert und genießt... mehr »

Erinnerungsstätten, Lernorte und Orte des jüdischen Berlins, insbesondere das Holocaust Mahnmal und das Jüdische Museum bieten in der Hauptstadt das umfangreiche Programm für einen historischen... mehr »

Die jüdische Geschichte Bochums reicht bis in das 17. Jahrhundert zurück. Die drei Synagogengemeinden Bochum, Hattingen und Witten entstanden Mitte des 19. Jahrhunderts. In der Zeit der... mehr »

Neben der jüdischen Geschichte im großen Köln, die heute einschließlich umfangreicher archäologischer Ausgrabungen umfangreich dokumentiert wird, gibt es auch in der Bonner Jüdischen Gemeinde... mehr »

Die neue Synagoge und die Jüdische Musik- und Theaterwoche im Herbst sowie der Verein HATIKVA sind Beleg dafür, dass sich das jüdische Leben in Dresden wieder etabliert hat. Denkorte erinnern an den... mehr »

Dauerhafte Ansiedlung Düsseldorfer Juden gab es seit dem Ende des 17. Jahrhunderts. Die Jüdische Gemeinde wuchs im 19. Jahrhundert zu einer Mittelgemeinde. Während der Zeit des Nationalsozialismus... mehr »

In der Einwohnerschaft Hamburgs besteht eine lange jüdische Tradition, an die heute noch zahlreiche Orte im Stadtbild erinnern. Die alten Synagogen der Juden in Hamburg wurden in der Zeit des... mehr »

Die Jüdische Geschichte in Köln kann auf eine lange Tradition zurück blicken. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 321 zurück. Somit ist die Gemeinde die älteste Jüdische Gemeinde... mehr »

Die Spuren jüdischen Lebens in Leipzig reichen zurück bis ins Mittelalter. Aber erst als es den Juden im 19 Jahrhundert gestattet war, sich dauerhaft in der Stadt niederzulassen, wurde 1847 die... mehr »

Kaum in einer anderen Stadt Deutschlands hat die jüdische Gemeinde eine so lange Tradition, die weit über 1000 Jahre zurück reicht. Im Mittelalter machten die Mainzer Gelehrten die Magenza zu einem... mehr »

Unmittelbar nach der Befreiung Deutschlands vom Nazi-Regimes wurde in der ehemaligen "Hauptstadt der Bewegung" am 19. Juli 1945 Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG) neu gegründet.... mehr »

Die Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition veranstaltet alljährlich im November im Gasteig jüdische Kulturtage. Das breite Themenspektrum der Filme, Konzerte, Theaterinszenierungen... mehr »

Unter Friedrich dem Großen gründeten Schutzjuden 1760 die erste jüdische Gemeinde in Potsdam und errichteten eine Synagoge. Die Synagoge von 1902 wurde 1938 verwüstet, 1939 zwangsverkauft und 1945... mehr »