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Matisse: Symphonie der Farben

Eine immersive Ausstellung im Phoenix des Lumières Dortmund von Sa 19. Sep 2026 bis Fr 9. Okt 2026, die den Werken von Henri Matisse gewidmet ist. Auf bis zu 13 Meter hohen Wänden und in einer 360°-Projektion entfalten sich seine Kompositionen und laden die Besuchenden dazu ein, in die leuchtende Bildwelt eines der bedeutendsten Künstler der klassischen Moderne einzutauchen.

Ergänzt wird das Hauptprogramm durch die kürzere Show „Frida Kahlo: Aus Leidenschaft“, die die intensive, symbolreiche Welt der mexikanischen Ausnahmekünstlerin zeigt. Beide Ausstellungen laden dazu ein, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern sie mit allen Sinnen zu erleben, ein Angebot, das Jung und Alt gleichermaßen begeistert.

Meister der Farbe: Henri Matisse

Ein Leben lang suchte Matisse nach formaler und farblicher Klarheit. Von postimpressionistischen Einflüssen führte ihn sein Weg zur Stilrichtung des Fauvismus, bevor er in seinen berühmten Scherenschnitten und späten Arbeiten eine leuchtende, ausdrucksstarke Form der Abstraktion erkundete. Das immersive Erlebnis folgt dabei Matisse‘ wichtigstem Gestaltungselement: der Farbe. Begleitet wird die visuelle Darstellung von einer Erzählerstimme, die Einblicke in seine Gedankenwelt gibt: Sie erzählt von der Bedeutung der Farben für sein Schaffen, dem prägenden Einfluss seiner Reisen und den Ideen, die seine Werke bis heute auszeichnen.

Zwischen Leidenschaft und Schmerz: Frida Kahlo

Als ergänzendes Kurzprogramm lädt „Frida Kahlo: Aus Leidenschaft“ dazu ein, in das intensive Universum der berühmten mexikanischen Malerin einzutreten. Wer in ihre Welt eintaucht, erlebt ein von Leidenschaft, Freiheit und Schmerz geprägtes Leben in seiner ganzen Intensität. Mit monumentalen Projektionen verwandeln sich die Wände im Takt von Fridas Leben: von ihren frühen Werken, die von körperlichem Schmerz und der Suche nach sich selbst zeugen, bis hin zu ihren selbstbewusstesten Bildern, in denen ihre Identität in voller Kraft aufleuchtet. Pflanzliche und organische Motive durchziehen ihr Werk und erzählen von einer Frau, die Schmerz in Kunst verwandelte und ihre subjektive Welt in ihren Bildern aufblühen ließ.

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Foto: Culturespaces / Markus Mielek