Ein Dorf zwischen Bergbau und Glashandwerk
Über Jahrhunderte prägten Silberabbau und Glasproduktion das Leben in Bodenmais und der gesamten Region. Diese Geschichte ist bis heute sichtbar, sei es in alten Stollen, traditionellen Werkstätten oder den zahlreichen Glasbläsereien, die noch immer nach überlieferten Techniken arbeiten.
Auch das Ortsbild selbst erzählt von dieser Vergangenheit, etwa in Form historischer Gebäude, die einst mit dem Bergbau oder dem Handel mit Glaswaren in Verbindung standen. Wer aufmerksam durch die Straßen geht, entdeckt immer wieder kleine Details, die auf diese wechselvolle Geschichte verweisen.
Wo lässt sich nach einer Bergtour am besten entspannen?
Wer einen aktiven Tag im Bayerischen Wald hinter sich hat, schätzt am Abend ein ruhiges Quartier mit eigenem Wellnessbereich. In einer geschützten Alleinlage am Rand von Bodenmais liegt ein Hotel in Bodenmais, das von zwei Familien geführt wird und neben komfortablen Zimmern und Apartments auch einen eigenen Wellnessbereich namens Sommerland bietet.
Gemütliche Restaurants und eine Sonnenterrasse runden das Angebot ab, mit bayerischen Spezialitäten, wechselnden Themenbuffets und vegetarischen Gerichten. Gerade nach längeren Wanderungen oder einem Ausflug auf den Silberberg bietet sich hier die passende Gelegenheit, den Tag ruhig ausklingen zu lassen.
Der Silberberg als Hausberg von Bodenmais
Mit 955 Metern überragt der Silberberg den Ort und gilt als dessen Hausberg. Im Inneren des Bergs lässt sich ein historisches Besucherbergwerk erkunden, das einen Einblick in den früheren Silberabbau der Region gibt und zeigt, unter welchen Bedingungen hier einst gearbeitet wurde.
Oben angekommen, belohnt der Gipfel mit einem weiten Blick über die bewaldeten Höhenzüge des Bayerischen Walds. Für Familien sorgt zusätzlich eine 600 Meter lange Sommerrodelbahn für Abwechslung, während kleinere Streichelgehege und Spielplätze speziell auf jüngere Gäste ausgerichtet sind. So lässt sich ein Ausflug auf den Silberberg problemlos mit der ganzen Familie planen, ganz gleich, ob der Schwerpunkt eher auf Geschichte, Aussicht oder Spielspaß liegen soll.
Was macht die Glasstraße im Bayerischen Wald besonders?
Die Glasmacherkunst zählt zu den ältesten Handwerkstraditionen der Region und reicht bis ins Mittelalter zurück. Entlang der sogenannten Glasstraße, der bedeutendsten Glasregion Deutschlands, lassen sich zahlreiche Werkstätten besuchen, in denen Glasbläser ihr Handwerk noch immer live vorführen. Manche Betriebe sind seit mehreren Generationen in Familienhand und geben ihr Wissen gezielt an die jüngeren Mitarbeiter weiter.
Viele dieser Betriebe bieten auch Führungen an, bei denen Besucher den gesamten Entstehungsprozess vom glühenden Rohglas bis zum fertigen Kunstwerk mitverfolgen können. Für viele Gäste gehört ein solcher Besuch fest zum Bodenmais-Urlaub dazu, unabhängig davon, ob sie sich sonst eher für Natur oder Handwerk interessieren, und nicht selten nehmen sie ein eigens gefertigtes Glasstück als Erinnerung mit nach Hause.
Wandern rund um Bodenmais
Direkt am Ortsrand beginnen zahlreiche markierte Wanderwege unterschiedlicher Länge, die durch dichten Wald und über offene Höhenlagen führen. Der Rißlochweg zählt zu den bekanntesten Routen und führt vorbei an mehreren Wasserfällen, bevor er über Schönebene weiter zum Silberberg ansteigt. Wer den kompletten Höhenweg in Angriff nimmt, sollte für die gesamte Runde einen halben bis ganzen Tag einplanen.
Wer es ruhiger angehen möchte, findet auch zahlreiche kürzere Rundwege durch die Wälder rund um den Ort, die sich gut mit einem Abstecher zu einer der traditionellen Glashütten verbinden lassen. So wechseln sich Naturerlebnis und Handwerkskunst an einem einzigen Tag ab, ohne dass lange Anfahrten nötig wären. Beschilderungen entlang der Wege erklären zudem an mehreren Stationen Details zur Waldgeschichte und zur heimischen Tier- und Pflanzenwelt.
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