Christbaum, Kerzen, Geschenke und idealerweise auch Schnee – die Sammlung dessen, was für viele an Weihnachten unverzichtbar ist, lässt sich gewiss noch weiter fortsetzen, doch während Letztgenannter nicht unbedingt garantiert ist, gibt es eine Tradition, auf die man sich jedes Jahr verlassen kann: das Weihnachtsoratorium.
Gerade zum Abschluss des „Bachjahres“ 2025 mit dem 275. Todestag und 340. Geburtstag des Komponisten darf das Weihnachtsoratorium am Vorabend von Heiligabend nicht fehlen. Das 1734 in Leipzig uraufgeführte Werk besteht aus sechs Kantaten und erfüllt das Weihnachtsfest bis heute mit seinem feierlichen Klang. Umrahmt von machtvollen Eingangs- und Schlusschören lassen die Musikerinnen und Musiker Maria und Josef, die Engel, Hirten und die drei Weisen aus dem Morgenland in Rezitativen, Arien und zärtlichen Wiegenliedern lebendig werden. Nicht zuletzt kommt in den berührenden Chorälen die staunende Menschheit selbst zu Wort und macht die Zuhörer zu Teilhabenden an einem großen Wunder.
Unter der Leitung des Dirigenten Thomas Guggeis, Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt, singen die klaren, authentischen Stimmen des weltbekannten oberbayerischen Tölzer Knabenchors sowie namhafte Solisten, begleitet vom Orchester der KlangVerwaltung.
Marie-Sophie Pollak, Sopran
Corinna Scheurle, Mezzosopran
Patrick Grahl, Tenor
Björn Bürger, Bariton
Kosmos Bach
2025 jährt sich der Todestag von Johann Sebastian Bach (1685–1750) zum 275. Mal, zugleich wäre er 340 Jahre alt geworden. In der Saison 2025/26 darf das Münchner Publikum bei zahlreichen Konzerten – von traditionellen bis modernen Interpretationen renommierter Künstlerinnen und Künstler – in den Bach’schen Kosmos eintauchen.
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Foto: © Klaus Fleckenstein, Tölzer Knabenchor
