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Juedische Geschichte in Oberhausen (9 Stationen gefunden)

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Erst Mitte des 19. Jahrhunderts kommen jüdische Familien nach Alt Oberhausen und ab 1873 gab es eine eigene Synagogengemeinde. 1933 lebten etwa 600 Juden in der Stadt, die bis 1942 ins Ausland flüchteten oder deportiert wurden. Die Synagoge fiel in der Pogromnacht des 9. November 1938 der Brandstiftung zum Opfer. Heute gehören die meisten Oberhausener Juden zur Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen. In Oberhausen existiert aber auch noch eine Liberale Jüdische Gemeinde. Die Tour zu Orten der jüdischen Geschichte in Oberhausen beginnt östlich am Schloss Oberhausen und endet nördlich am jüdischen Friedhof in Holten.*Geschichtsreisen, Religionsreisen*

1. Station: Schloss Oberhausen

Bild Schloss Oberhausen
Foto: © Daniel Ullrich / CC-BY-SA-2.0 / Schloss Oberhausen

Klassizistische Schlossanlage ++ 1818 erbaut, 1945 zerstört, 1959 neu errichtet ++ Architekt August Reinking ++ Bauherr Maximilian Friedrich von Westerholt-Gysenberg ++ 29 ha Schlosspark "Kaisergarten" (Bauerngarten und ein Schaugarten) ++ Ludwig Galerie ++ Brücke "Slinky Springs to fame" (2011) als eine begehbare Skulptur (farbiges, gewundenes und geschwungenes Band, spiralförmig umwickelt mit Bändern, nachts illuminiert) ++ Schloss seit 1998 Ludwig Galerie ++ 500 Werke internationaler Kunst, Populäre Galerie (Illustrationen, Plakatkunst, Karikaturen, Comics, Fotografien), Landmarkengalerie zum Strukturwandel des Ruhrgebiets ++ wechselnde Ausstellungen ++ Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus, Standesamt, Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen ++

  • GPS-Koordinaten: 6.860703 - 51.491912
  • Adresse: Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen
  • Telefon: +49 208 4124928
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

2. Station: Jüdischer Friedhof Oberhausen Lirich

Bild Jüdischer Friedhof Oberhausen Lirich
Foto: © Stadt Oberhausen

Jüdischer Friedhofsteil auf dem Westfriedhof Lirich ++ Friedhof der ehemalige Jüdische Gemeinde in Oberhausen ++ Standort Nähe des Haupteinganges ++ angelegt 1918 ++ Grabsteine aus verschiedenen kunsthistorischen Epochen ++ Gräber bekannter Oberhausener Persönlichkeiten ++

  • GPS-Koordinaten: 6.82049 - 51.482517
  • Adresse: Emscherstraße 92, 46049 Oberhausen
  • Telefon: +49 208 650833
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

3. Station: LVR Industriemuseum Oberhausen

Bild LVR Industriemuseum Oberhausen
Foto: © daniel ullrich , cc by-sa 3.0

Zinkfabrik Altenberg ++ eine der wenigen vollständig erhaltenen Fabrikanlagen der Gründerzeit im Ruhrgebiet ++ Schließung im Jahre 1981 ++ Zentrale des LVR-Industriemuseums ++ Dauerausstellung "Schwer.Industrie" auf 3500 qm Ausstellungsfläche ++ 150jährige Geschichte der Eisen-und Stahlindustrie an Rhein und Ruhr ++ Kokillen, Walzen, Dampfhammer, Dampflokomotive ++ Geschichte des Zwangsarbeit in der Schwerindustrie im Dritten Reich ++

  • GPS-Koordinaten: 6.84776 - 51.47612
  • Adresse: Hansastraße 20, 46049 Oberhausen
  • Telefon: +49 2234 9921555
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

4. Station: Liberale Jüdische Gemeinde Oberhausen

Liberale Jüdische Gemeinde Ruhrgebiet “Perusch” ++ gegründet 2005 ++ anerkannt von der Union Progressiver Juden in Deutschland e.V. ++

  • GPS-Koordinaten: 6.85381 - 51.47212
  • Adresse: Friedensplatz 15, 46045 Oberhausen
  • Telefon: +49 208 9375229
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

5. Station: Synagoge Oberhausen

Synagoge der ehemaligen jüdischen Gemeinde Oberhausen ++ errichtet 1898 ++ Bau des Historismus ++ zerstört 1938 ++ Gedenktafel am Haus mit einem Relief der Westfassade ++

  • GPS-Koordinaten: 6.8474 - 51.4686
  • Adresse: Friedenstraße 24, 46045 Oberhausen
  • Telefon: +49 208 607053111
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

6. Station: Stolpersteine Oberhausen

Mit dem Projekt Stolperstein erinnert der Künstler Gunter Demnig an die Opfer der NS-Zeit ++ vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort werden Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir eingelassen ++ darauf sind Name, Vorname, Jahrgang und Schicksal der betreffenden Person dokumentiert ++ bis 2012 wurden in Oberhausen 125 Stolpersteine verlegt ++ Beispiel Haus Friedenstraße 47 ++ Stolperstein erinnert an das Schicksal der jüdischen Familie Stehberg, vor dem Holocaust nach Chile geflohen ++

  • GPS-Koordinaten: 6.84694 - 51.46778
  • Adresse: Friedenstraße 47, 46045 Oberhausen
  • Telefon: +49 208 607053111
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

7. Station: Duisburger Synagoge

Bild Duisburger Synagoge
Foto: © Hans Peter Schaefer / CC-BY-SA-3.0-migrated / Duisburger Synagoge

Geweiht 1999 ++ Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen ++ Architekt Zvi Hecker ++ Bau monolithischer Prägung ++ Gestalt eines aufgefächerten Buches ++ fünf unverputzte Stahlbetonbögen ++ ein Glasatrium verbindet die Synagoge mit einem Saal ++ Bibliothek, Büros, Klassenräume, drei Wohnungen und die Räume des Kinder- und Jugendzentrums ++ einige Dächer sind begrünt ++ benachbarter Garten der Erinnerung von Dani Karavan ++

  • GPS-Koordinaten: 6.765543 - 51.438231
  • Adresse: Springwall 16, 47051 Duisburg
  • Telefon: +49 203 2981205
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

8. Station: Synagoge Oberhausen Holten

Synagoge der jüdischen Gemeinde Holten ++ erbaut 1858 ++ 1927-1936 nur noch als Bethaus genutzt ++ seit 1936 Wohnhaus ++ nach Brand 1938 wiederhergestellt ++

  • GPS-Koordinaten: 6.78865 - 51.52516
  • Adresse: Mechthildistraße 7a, 46147 Oberhausen
  • Telefon: +49 208 607053111
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

9. Station: Jüdischer Friedhof Oberhausen Holten

Friedhof der ehemaligen Jüdischen Gemeinde Holten ++ angrenzend an den evangelischen Friedhof Holten ++ angelegt 1714, letzte Beisetzung 1924, geschlossen 1933 ++

  • GPS-Koordinaten: 6.788831 - 51.522368
  • Adresse: Vennstraße, 46147 Oberhausen
  • Telefon: +49 208 650833
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig


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