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Karl Friedrich Schinkel (25 Stationen gefunden)

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Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) prägte die Architektur Preußens wie kein anderer. Als Architekt des Königs, Stadtplaner, Maler, Grafiker, Bühnenbildner, gestaltete er den Klassizismus in Deutschland entscheidend. Seine Bauwerke bestimmen noch heute noch das Stadtbild der Mitte Berlins. Auch in Brandenburg und Mecklenburg hat Schinkel deutliche Spuren hinterlassen. Die Tour zu Bauten des preußischen Architekten Karl Friedrich Schinkel beginnt südlich in Brandenburg in der Kirche von Straupitz und endet hoch im Norden am Leuchtturm von Kap Arkona. *Architekturreisen*

1. Station: Kirche Straupitz

Bild Kirche Straupitz
Foto: © Olaf Meister / wikimedia / CC BY-SA 3.0

1828 bis 1832 errichtet ++ Architekt Karl Friedrich Schinkel ++ längsrechteckiger Grundriss ++ zwei mehrgeschossige Türme ++ die über die gesamte Breite des Gebäudes reichende mehrstufige Freitreppe führt zu drei großen Rundbogenportalen ++ landschaftsprägendes Bauwerk ++

  • GPS-Koordinaten: 14.12176 - 51.91107
  • Adresse: Kirchstraße 5, 15913 Straupitz/Spreewald
  • Telefon: +49 35475 496
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig
Diese Station gibt es auch in den Touren: Kirchen im Spreewald , Baustile Kirchen im Spreewald , Kunst im Spreewald

2. Station: Schinkelkirche Großbeeren

Bild Schinkelkirche Großbeeren
Foto: © Peter Groth / wikimedia / CC BY-SA 3.0

Neogotischer Putzbau, klassizistische Formelemente ++ 1820 errichtet ++ Architekt Karl Friedrich Schinkel ++ Geschenk von Friedrich Wilhelm III. ++ kreuzförmiger Zentralbau, Feldsteinsockel, nördlicher Glockenturm, ockerfarbene Farbfassung ++ Glasgemälde von Carl Busch ++ Taufstein von Schinkel ++ Schuke-Orgel (1912) ++ Kirche ist der Schlacht bei Großbeeren am 23. August 1813 gewidmet ++ Theodor Fontane schreibt im Spreeland-Kapitel seiner "Wanderungen" über den "Geist von Großbeeren" ++

  • GPS-Koordinaten: 13.30695 - 52.35575
  • Adresse: Ruhlsdorfer Straße 2, 14979 Großbeeren
  • Telefon: +49 33701 55413
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig
Diese Station gibt es auch in den Touren: Fontanes Wanderungen im Spreeland von Koenigswusterhausen aus

3. Station: Schloss Charlottenhof Potsdam

Bild Schloss Charlottenhof Potsdam
Foto: © Rictor Norton / wikimedia / CC BY-SA 2.0

1826-1829 im klassizistischen Stil errichtet ++ vom Geist der Antike durchdrungen ++ architektonischer Mittelpunkt einer Parkanlage, die dem Park von Sanssouci angefügt ist ++ ein preußisches Arkadien ++ Architekt Karl Friedrich Schinkel (auch Inneneinrichtung), Ausführung von Persius ++ Parklandschaft von Peter Joseph Lenné ++ 1825 von König Friedrich Wilhelm III. als kleines Landhaus erworben ++ er schenkte es dem Kronprinzen und späteren König Friedrich Wilhelm IV. als Sommersitz ++ die Idee für die Anlage des Schlosses mit den Römischen Bädern stammt von Friedrich IV. ++

  • GPS-Koordinaten: 13.025454 - 52.395527
  • Adresse: Geschwister-Scholl-Straße 34a, 14471 Potsdam
  • Telefon: +49 331 9694228
  • Website
  • Reisezeit: Mai bis Oktober + Ostern

4. Station: Kirche St. Nikolai Potsdam

Bild Kirche St. Nikolai Potsdam
Foto: © Karstenknuth / wikimedia

Evangelische Kirche am Alten Markt ++ Klassizistischer Zentralbau ++ kubischer Bau, quadratischer Grundriss, nach Norden ausgebaute Apsis, Säulenportikus, offene Vorhalle, Tambourkuppel ++ errichtet 1850, 1945 beschädigt, 1981 neu geweiht ++ Architekten Karl Friedrich Schinkel, Ludwig Persius, Friedrich August Stüler ++ Gottesdienste, Konzerte ++ Evangelische St. Nikolai-Kirchengemeinde Potsdam ++

  • GPS-Koordinaten: 13.06141 - 52.39736
  • Adresse: Am Alten Markt 1, 14467 Potsdam
  • Telefon: +49 331 2708602
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

5. Station: Alexander Newski Gedächtniskirche Potsdam

Bild Alexander Newski Gedächtniskirche Potsdam
Foto: © TA.Savin / wikimedia / CC BY-SA 3.0

Russisch-orthodoxe Kirche für die Bewohner Kolonie Alexandrowka ++ erbaut 1829 zum Gedenken an Zar Alexander I. ++ früher russischer Historismus, altrussischer Baustil, klassizistische Elemente ++ Architekten Wassili Petrowitsch Stassow, Karl Friedrich Schinkel ++ ältestes russisch-orthodoxes Kirchengebäude in Westeuropa ++ Bauherr Friedrich Wilhelm III. ++ Kreuzkuppelkirche, fünf zylinderförmige Tamboure mit Hauben in traditioneller russischer Zwiebelform, rosafarbener Putz, weißer Anstrich ++ Ikonostase ++ Teil des Weltkulturerbes der UNESCO ++

  • GPS-Koordinaten: 13.057251 - 52.410928
  • Adresse: Russische Kolonie 14, 14469 Potsdam
  • Telefon: +49 331 296313
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

6. Station: Pfingstberg Potsdam

Bild Pfingstberg Potsdam
Foto: © Kimmi.1 /wikimedia / CC BY-SA 3.0

Romantisch-klassizistisches Ensemble ++ Belvedere von 1847 bis 1863 nach Plänen von König Friedrich Wilhelm IV., Ludwig Persius, Ludwig Ferdinand Hesse, Friedrich August Stüler im Stil einer italienischen Renaissance-Villa erbaut ++ Pomonatempel um 1800 nach Schinkel ++ umgebender 160 Jahre alter englischer Garten von Peter Joseph Lenné ++ Sommertheater ++ Hochzeitsschloss ++

  • GPS-Koordinaten: 13.06297 - 52.40957
  • Adresse: Nähe Neuer Garten, 14469 Potsdam
  • Telefon: +49 331 20057930
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

7. Station: Schloss Babelsberg

Bild Schloss Babelsberg
Foto: © PodracerHH / wikimedia / CC BY-SA 3.0

1833 als Sommersitz für den späteren Kaiser Wilhelm I. errichtet ++ im neogotischen Stil nach Plänen Karl Friedrich Schinkels ++ orientiert am englischen Tudorstil ++ Modifizierung durch Ludwig Persius und Johann Heinrich Strack ++ ursprüngliche neogotische Ausstattung teilweise erhalten ++ großflächige Park gestaltet von Peter Joseph Lenné und Fürst von Pückler-Muskau als englischer Landschaftsgarten ++ am 22. September 1862 wurde Otto von Bismarck von König Wilhelm I. im Schloss empfangen ++ der König ernannte Bismarck zum Ministerpräsidenten und Außenminister ++

  • GPS-Koordinaten: 13.093193 - 52.407971
  • Adresse: Park Babelsberg 10, 14482 Potsdam
  • Telefon: +49 331 9694250
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig
Diese Station gibt es auch in den Touren: Preussens Residenzen , Preussens Residenzen , Otto von Bismarck

8. Station: Schloss Tegel

Bild Schloss Tegel
Foto: © Lienhard Schulz / CC-BY-SA-3.0-migrated / Schloss Tegel in Berlin

1558 als Renaissance-Herrenhaus erbaut ++ Jagdschloss ++ ab 1766 Familiensitz der Humboldts ++ Alexander von Humboldt und Wilhelm von Humboldt lebten hier ++ Wilhelm von Humboldt ließ das Schloss 1824 durch Karl Friedrich Schinkel im Stil des Klassizismus umgestalten - bis ins Kleinste als Ausdruck der Humboldtschen Lebensform ++ deutsch-römisches Traumbild als Verbindung Archäologie und neuester Kunst (Blauer Salon, Antikensaal, Blaues Turmkabinett) ++ Wilhelm von Humboldt schrieb hier seine Sonette und empfing Freude aus Wissenschaft und Kunst ++ im Schlosspark Familiengrabstätte der Humboldts ++ 1927 bis 1931 erste psychoanalytische Klinik der Welt ++ Sigmund Freud weilte hier ++ heute Privatbesitz ++ Theodor Fontane schreibt über das Schloss im Havelland-Kapitel seiner "Wanderungen" ++

  • GPS-Koordinaten: 13.27645 - 52.59541
  • Adresse: Adelheidallee 19, 13507 Berlin
  • Telefon: +49 30 250025
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

9. Station: Schloss Charlottenburg

Bild Schloss Charlottenburg
Foto: © Times / wikimedia / CC BY-Sa 3.0

Hohenzollern-Residenz nach Königin Sophie Charlotte benannt ++ Barockschloss ++ Barockgarten ++ Französische Malerei des 18. Jahrhunderts ++ Friedrich Wilhelm I. benutzte das Schloss nur selten ++ Wohnung Friedrichs II. ++ Wohnschloss von Königin Luise und Friedrich Wilhelm III. ++ Wohnung Friedrich Wilhelm IV. (Einrichtung erhalten) ++ Schinkel-Schlafzimmer ++ Mausoleum der Königin Luise und Wilhelm I.++ Luises Grabstatue von Daniel Christian Rauch ++ Schinkel-Pavillon mit Museum zu Kunst und Kunsthandwerk der Schinkel-Zeit ++ die KPM-Porzellansammlung des Landes Berlin im Belvedere ++ Residenzkonzerte in der Orangerie ++ Kunst im Neuen Pavillon u. a. Caspar David Friedrich ("Das Kreuz an der Ostsee", 1815, "Gedächtnisbild für Johann Emanuel Bremer", 1817, "Morgen im Riesengebirge", 1810) ++ Theodor Fontane schreibt über das Belvedere im Havellandkapitel seiner "Wanderungen" ++ Ausstellung "KPM – Gestalten, Benutzen, Sammeln. 250 Jahre Porzellan aus der Königlichen Manufaktur in Berlin" (19. September 2013 bis 5. Januar 2014), Teil der Ausstellungstrilogie "Im Zeichen des Zepters – 250 Jahre KPM Berlin" ++

  • GPS-Koordinaten: 13.2938 - 52.51996
  • Adresse: Spandauer Damm 10-22, 14059 Berlin
  • Telefon: +49 30 320910
  • Website
  • Reisezeit: Ganzjährig

10. Station: Neue Wache Berlin

Bild Neue Wache Berlin
Foto: © Ansgar Koreng / wikimedia / CC BY 3.0 (DE)

Unter Friedrich Wilhelm III. zwischen 1816 und 1818 als Wachhaus für die Wache des Königs und Gedenkstätte für die Gefallenen der napoleonischen Kriege errichtet ++ heute Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft ++ Hauptwerk des deutschen Klassizismus ++ Architekt Karl Friedrich Schinkel ++ 1931 von Heinrich Tessenow gestaltet ++ vergrößerte Kopie der Skulptur Mutter mit totem Sohn von Käthe Kollwitz (Pietà) ++

  • GPS-Koordinaten: 13.387613 - 52.516798
  • Adresse: Unter den Linden, 10117 Berlin
  • Telefon: +49 30 250025
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

11. Station: Schlossbrücke Berlin

Bild Schlossbrücke Berlin
Foto: © Dieter Brügmann / wikimedia / CC BY-SA 3.0

Massive dreibogige Gewölbebrücke ++ zwischen 1821 und 1824 nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel erbaut ++ Name zwischen 1951 und 1991 Marx-Engels-Brücke ++ acht von Schinkel projektierte überlebensgroße Skulpturengruppen ++

  • GPS-Koordinaten: 13.387581 - 52.517082
  • Adresse: Unter den Linden, 10117 Berlin
  • Telefon: +49 30 250025
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

12. Station: Konzerthaus Berlin

Bild Konzerthaus Berlin
Foto: © Ansgar Koreng / wikimedia / CC BY 3.0 (DE)

1818–1821 als "Königliches Schauspielhaus" errichtet ++ Meisterwerk klassizistischer Architektur ++ Architekt Karl Friedrich Schinkel ++ mit Goethes "Iphigenie auf Tauris" eingeweiht ++ Carl Maria von Weber dirigierte hier 1821 die Uraufführung seiner Oper „Der Freischütz“ (im Beisein des 12-jährigen Felix Mendelssohn Bartholdy), 1826 Berliner Erstaufführung von Beethovens 9. Sinfonie, 1876 Uraufführungen von Kleists „Penthesilea“ ++ Lieblingstheater von E.T.A. Hoffmanns (Uraufführung Oper "Undine" (Friedrich de la Motte Fouqué) 1816 im Vorgängerbau) ++ 1848 tagte hier die Preußische Nationalversammlung von September an für mehrere Wochen (Scheitern der Revolution) ++ 1919-1945 Preußisches Staatstheater ++ nach Zerstörung im Zweiten Weltkrieg 1984 rekonstruiert ++ Büste von Carl Philipp Emanuel Bach ++ seit 1994 Konzerthaus Berlin ++ vier Spielstätten Großer Saal, Kleiner Saal, Werner-Otto-Saal, Musikclub ++ Sitz des Konzerthausorchester Berlin (vormals Berliner Sinfonie-Orchester) mit rund 100 Konzerten pro Saison ++ Jehmlichorgel im Großen Saal (eine der bedeutendsten Orgeln Deutschlands) ++ Führungen und Rundgänge möglich ++

  • GPS-Koordinaten: 13.392778 - 52.513611
  • Adresse: Gendarmenmarkt, 10117 Berlin
  • Telefon: +49 30 203092330
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

13. Station: Friedrichwerdersche Kirche Berlin

Bild Friedrichwerdersche Kirche Berlin
Foto: © CruiseTommy / wikimedia / CC BY-SA 3.0

1824-1830 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel erbaut ++ neugotischer Innenraum mit Skulpturen aus Schinkels Zeit: Originalmodell zu Schadows Prinzessinnengruppe, Marmorsarkophag der Königin Luise von Preußen von Christian Daniel Rauch, Bildnisse von Kant, Goethe, den Brüdern Humboldt ++

  • GPS-Koordinaten: 13.398137 - 52.515185
  • Adresse: Werderscher Markt 1, 10117 Berlin
  • Telefon: +49 30 2081323
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

14. Station: Bauakademie Berlin

Bild Bauakademie Berlin
Foto: © Königlich Preußische Messbildanstalt /wikimedia

1799 von König Friedrich Wilhelm III. gegründet ++ Architekt Karl Friedrich Schinkel ++ 1945 ausgebrannt ++ 1961 abgerissen ++ Verein betreibt Wiederaufbau ++ seit 2001 Musterfassade ++

  • GPS-Koordinaten: 13.398078 - 52.517543
  • Adresse: Schinkelplatz 1, 10117 Berlin
  • Telefon: +49 30 8055463
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

15. Station: Altes Museum Berlin

Bild Altes Museum Berlin
Foto: © Avda / wikimedia / CC BY-SA 3.0

Bis 1845 Königliches Museum ++ 1825 bis 1828 von Karl Friedrich Schinkel im Stil des Klassizismus errichtet ++ Friedrich Wilhelm III. beauftragte Schinkel mit der Planung des Museums ++ den Planungen lagen auch Entwürfe des Kronprinzen Friedrich Wilhelm IV. zugrunde ++

beherbergt heute die Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin ++ gehört zu den bedeutendsten Bauten des Klassizismus ++ Teil des Gebäudeensembles auf der Museumsinsel, das in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde ++ Drehort „Mein Führer“ Film von Dani Levy (2007) mit Helge Schneider ++

  • GPS-Koordinaten: 13.400679 - 52.518967
  • Adresse: Am Lustgarten, 10178 Berlin
  • Telefon: +49 30 20905577
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

16. Station: Schloss Neuhardenberg

Bild Schloss Neuhardenberg
Foto: © A.Savon / wikimedia / CC BY-SA 3.0

1814 schenkte König Friedrich Wilhelm III. seinem Staatskanzler Karl August Fürst von Hardenberg das Amt Quilitz ++ der Ort wird zu Ehren des preußischen Reformers in Neu-Hardenberg umbenannt ++ 1820–1823 baute Karl Friedrich Schinkel das ursprünglich barocke Schloss klassizistisch um ++ Umgestaltung des Landschaftsgartens 1821 durch Hermann von Pückler-Muskau unter Mitwirkung von Peter Joseph Lenné ++ Stiftung Schloss Neuhardenberg GmbH des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes ++ profiliertes Programm zu Wissenschaft und Kunst ++ 1860 und 1862 besuchte Theodor Fontane Neu-Hardenberg und schreibt über das Schloss in seinen "Wanderungen" ++ Hotel ++ Gasthaus in der alten Brennerei ++ gemütliche Wirtshausatmosphäre ++ modern interpretierte Küche der Region ++ "Brennerei"-Spezialitäten ++ Restaurant "Lenné" im Ostflügel des Schlosses als "private dining room" in klassizistischem Ambiente ++ Restaurant "Kleine Orangerie" mit feiner mediterraner Kräuterküche ++

  • GPS-Koordinaten: 14.239298 - 52.595843
  • Adresse: Schinkelplatz, 15320 Neuhardenberg
  • Telefon: +49 33476 6000
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

17. Station: Kirche Neuhardenberg

Bild Kirche Neuhardenberg
Foto: © Clemensfranz / wikimedia / CC BY-SA 2.5

Klassizistischer Kirchenbau von 1809 ++ Mausoleum in Gestalt eines dorischen Antentempels ++ Architekt Karl Friedrich Schinkel (auch Neugestaltung des Innenraums) ++ Sternenhimmel im Kircheninneren ++ Schinkel soll dazu von der Mozart-Oper "Die Zauberflöte" inspiriert worden sein ++ Konzerte und Lesungen der Stiftung Neuhardenberg ++ Theodor Fontane schreibt im Oderlandkapitel seiner "Wanderungen" über die Einweihung der Kirche ++

  • GPS-Koordinaten: 14.239068 - 52.595684
  • Adresse: Schinkelplatz, 15320 Neuhardenberg
  • Telefon: +49 33476 50296
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

18. Station: Verwalter- und Molkenhaus Bärwinkel

Bild Verwalter- und Molkenhaus Bärwinkel
Foto: © FLudki / wikimedia / CC BY-SA 2.0

Ehemaliges Verwalter- und Molkenhaus des ehemaligen Vorwerks Bärwinkel bei Neuhardenberg ++ 1802/1803 in Gestalt einer frühchristlichen Basilika aus Raseneisenstein errichtet ++ Vorwerk und Molkenhaus sind das erste Hauptwerk des jungen Architekten Carl Friedrich Schinkel ++ erster neoromanische Bau auf dem europäischen Festland ++ Ausstellung im Molkenhaus "Der junge Schinkel 1800-1803" ++

  • GPS-Koordinaten: 14.264516 - 52.609047
  • Adresse: Bärwinkel, 15320 Neuhardenberg
  • Telefon: +49 30 44358126
  • Website
  • Reisezeit: April bis Oktober

19. Station: Schinkel Denkmal Neuruppin

Bild Schinkel Denkmal Neuruppin
Foto: © Doris Antony / CC-BY-SA-3.0-migrated / Schinkel-Denkmal in Neuruppin

Denkmal von Max Wiese zu Ehren Karl Friedrich Schinkels (1781–1841) ++ Schinkel wurde in Neuruppin geboren, verbrachte seine ersten dreizehn Lebensjahre hier ++ Fontane widmet Schinkel in Neuruppin ein Kapitel in seinen "Wanderungen" (Die Grafschaft Ruppin) ++

  • GPS-Koordinaten: 12.8434 - 52.949871
  • Adresse: Kirchplatz, 16827 Neuruppin
  • Telefon: +49 3391 45460
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig
Diese Station gibt es auch in den Touren: Fontanes Wanderungen im Ruppiner Land von Neuruppin aus

20. Station: Museum Neuruppin

Bild Museum Neuruppin
Foto: © Clemensfranz / wikimedia / CC _BY-SA 3.0

Klassizistisches Bürgerhaus ++ 1790 für Bürgermeister Heinrich Daniel Noeldechen erbaut ++ Museum beherbergt eine der ältesten Brandenburger Sammlungen ++ Friedrich Christian von Zieten legte den Grundstein der Sammlung ++ Ausstellungsbereiche: Ur- und Frühgeschichte, Stadtgeschichte, Friedrich II. und Neuruppin ++ Karl Friedrich Schinkel (in Neuruppin geboren) ++ Theodor Fontane (in Neuruppin geboren) ++ Neuruppiner Bilderbogen ++ Neuruppiner Künstler des 19. Jahrhunderts ++ Kunsthandwerkersiedlung Gildenhall ++

  • GPS-Koordinaten: 12.80248 - 52.92529
  • Adresse: August-Bebel-Straße 15, 16816 Neuruppin
  • Telefon: +49 3391 458060
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

21. Station: Königin Luise Denkmal Gransee

Bild Königin Luise Denkmal Gransee
Foto: © Doris Anthony / wikimedia / CC BY-SA 3.0

Gotisches Denkmal zur Erinnerung an die Aufbahrung der toten Königin Luise von Preußen vom 25. zum 26. Juli 1810 auf dem Weg von Hohenzieritz nach Berlin ++ Entwurf von Karl Friedrich Schinkel ++ eingeweiht 1811 ++ Eisenguss ++

  • GPS-Koordinaten: 13.155347 - 53.007973
  • Adresse: Schinkelplatz, 16775 Gransee
  • Telefon: +49 3306 21606
  • Website
  • Reisezeit: Ganzjährig

22. Station: Schloss Hohendorf

Bild Schloss Hohendorf
Foto: © Simon Koopmann / wikimedia / CC BY-SA 2.5 de

Um 1854 im Tudorstil erbaut ++ Architekten Karl Friedrich Schinkel und Friedrich Hitzig ++ 10 ha große Parkanlage mit sehr alten Buchen und Eichen ++ Veranstaltungslocation in der Schlossresidenz ++ u. a. Hochzeiten, Trauungen, Ritterabende, Tagungen ++

  • GPS-Koordinaten: 12.976493 - 54.397472
  • Adresse: Am Park 7, 18445 Hohendorf
  • Telefon: +49 38323 266559
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

23. Station: Jagdschloss Granitz

Bild Jagdschloss Granitz
Foto: © Lars0001 / wikimedia / Jagdschloss Granitz

Spätklassizistischer Bau von 1837 ++ Architekten Johann Gottfried Steinmeyer und Karl Friedrich Schinkel ++ für Fürst Wilhelm Malte I. zu Putbus gebaut ++ Aussichtsturm geht auf Anregung König Friedrich Wilhem IV von Preußen zurück ++ umfangreiche Trophäensammlung ++ historisch ausgestattete Salons ++ spektakuläre gusseiserne Wendeltreppe im Turm ++ Sonderausstellungen und Schauräume weiter entwickelt ++ im Marmorsaal Konzerte der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern ++ Hochzeitsschloss ++

  • GPS-Koordinaten: 13.627294 - 54.380607
  • Adresse: Jagdschloß Granitz, 18609 Binz
  • Telefon: +49 38393 2263
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

24. Station: Kapelle von Vitt auf Rügen

Bild Kapelle von Vitt auf Rügen
Foto: © Unukorno, CreativeCommons by-sa-3.0-de

Oktogonaler Bau, weißgetünchte Wände, Reetdach ++ Standort oberhalb von Vitt ++ 1806 begonnen, 1816 fertiggestellt ++ für die Uferpredigten des Altenkirchener Pastors Ludwig Gotthard Kosegarten errichtet ++ Bild "Petrus auf dem Meer" von Philipp Otto Runge (1805 von Pastor Kosegarten als Altarbild in Auftrag gegeben, Kopie von Erich Kiefer 1893, Original in der Kunsthalle Hamburg) ++ Wandgemälde "Menschen im Sturm" von Gabriele Mucchi (1990) ++ "Hochzeitskapelle" ++

  • GPS-Koordinaten: 13.431667 - 54.665833
  • Adresse: Vitt, 18556 Putgarten
  • Telefon: +49 38391 366
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

25. Station: Kap Arkona auf Rügen

Bild Kap Arkona auf Rügen
Foto: © D. Stapf

Flächendenkmal an der Nordspitze der Insel Rügen ++ Schinkel-Turm ist einer der heute ältesten Leuchttürme an der Ostseeküste ++ Entwürfe von Karl Friedrich Schinkel ++ in klassizistischer Bauweise errichtet und 1828 in Betrieb genommen ++ ständige Ausstellungen: über „Schinkels Schaffen“, „Leuchttürme an der deutschen Ostseeküste“ und „Leuchtfeuer und Seezeichen“ ++ zweiter Turm von 1902 ist noch in Betrieb ++ dritter Turm ist der ehemalige Marinepeilturm ++ 1927 in Ziegelbauweise erbaut ++ heute Veranstaltungsort ++ Überreste der legendären Tempelburg Arkona, der Jaromarsburg ++ vom 6. bis 12. Jahrhundert eine Kultstätte der Ranen ++ Grabungsfunde sind teilweise im Ausstellungszentrum im Peilturm zu sehen ++ ehemalige Marineführungsbunker der 6. Flottille der Volksmarine der DDR ++ Ausstellung im Bunker ++ täglich Führungen ++ in Vitt achteckige Kapelle, die im Jahre 1806 nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel und durch eine Initiative von Ludwig Gotthard Kosegarten entstand ++ Rügenhof am Kap mit traditioneller Handwerkskunst ++ Rügenladen mit regionalen Produkten ++

  • GPS-Koordinaten: 13.432431 - 54.679827
  • Adresse: Am Leuchtturm, 18556 Kap Arkona / Rügen
  • Telefon: +49 38391 434660
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig


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