Startmenü

Geschichte der Staufer in Schwaben (14 Stationen gefunden)

Tour bewerten

Staufer in Schwaben - Das schwäbisches Adelsgeschlecht der Staufer hat neben Heinrich VI. und Friedrich II. als bedeutendsten Herrscher der europäischen Geschichte Friedrich I. (Barbarossa) hervorgebracht. Als Ausgangspunkt dieser einmaligen Karriere gilt die am Nordrand der Schwäbischen Alb bei Göppingen gelegenen Burg Hohenstaufen. In der Region Stuttgart ist die Staufer-Verehrung seit der Mitte des 19. Jahrhundert mit mal weniger und mal mehr nationalistischem Akzent lebendig und die Staufer-Geschichte museal gut dokumentiert. Die Tour zu historischen Orten und Museen der Staufer in Schwaben beginnt nördlich auf der Burg Reichenberg in Oppenweiler und endet östlich an der Johanniskirche in Schwäbisch Gmünd. *Geschichtsreisen*

1. Station: Burg Reichenberg Oppenweiler

Bild Burg Reichenberg Oppenweiler
Foto: © Enslin / CC-BY-SA-3.0 / Burg Reichenberg

Burg der Stauferzeit ++ romanische Höhenburg ++ erbaut um1230 ++ Bergfried, Schildmauer mit Fachwerkwehrgang bis heute in ihrer ursprünglichen Form erhalten ++ eingebautes Schloss entstand 1562 ++ im 19. Jahrhundert Sitz des Forstamtes des Landes Württemberg (1822-1833 war Karl Schiller, ein Sohn Friedrich Schillers, hier Revierförster) ++ 1940 zentrale Tötungsanstalt für Württemberg, Bayern und Baden im Rahmen der NS-Euthanasie-Morde ++ heute gerontopsychiatrisches Heim ++ Besichtigungen in der Burg und Führungen nur nach Vereinbarung, Themenfürungen ++ Burgcafé ++ Tag des Schwäbischen Waldes, Weihnachtsmarkt ++ Hochzeitsschloss ++

  • GPS-Koordinaten: 9.46062 - 48.99156
  • Adresse: Obere Ortsstraße 1, 71570 Oppenweiler
  • Telefon: +49 7193 9306898
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

2. Station: Burg Lichtenberg Oberstenfeld

Bild Burg Lichtenberg Oberstenfeld
Foto: © Bochen / CC-BY-SA-3.0 / Burg Lichtenberg

Burganlage der Stauferzeit ++ erbaut 1160 von den Herren von Lichtenberg ++ weitgehend erhaltene mittelalterliche Burg, teilweise Renaissance ++ Bergfried, Mauer, Graben, Wehrgang, Dürnitz, Palas ++ ab Mitte des 14. Jahrhunderts im Besitz der Grafen von Württemberg ++ Veranstaltungslocation ++ Hochzeitsschloss ++

  • GPS-Koordinaten: 9.32917 - 49.01337
  • Adresse: Burg Lichtenberg, 71720 Oberstenfeld
  • Telefon: +49 7062 4017
  • Website
  • Reisezeit: April bis Oktober

3. Station: Achim von Arnim Stube Waiblingen

Bild Achim von Arnim Stube Waiblingen
Foto: © Peter Eduard Ströhling , wikimedia

Mittelalterlicher Hochwachtturm aus dem 13. Jahrhundert ++ Türmerzimmer und Umgang ++ Achim-von-Arnim-Stube ++ Vitrinen, Tafeln, Stehpult, Handschriften, Faksimiles, Porträt des Schriftstellers ++ in Waiblingen handelt Arnims "Kronenwächter" ++ Ausstellung "Staufer-Mythos" ++ Besuch nach Anmeldung ++

  • GPS-Koordinaten: 9.31466 - 48.8316
  • Adresse: Beim Hochwachtturm, 71332 Waiblingen
  • Telefon: +49 7151 18037
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

4. Station: Stadtmuseum Esslingen

Bild Stadtmuseum Esslingen
Foto: © Xocolatl , cc0

Stadtmuseum Esslingen im Gelben Haus ++ seit 1989 Sitz des Museums ++ dreigeschossigen Wohnturm 13.Jahrhundert, zwei barocke Gebäude ++ Dauerausstellung zu Geschichte und Kultur Esslingens ++ Vor- und Frühgeschichte bis 20. Jahrhundert ++ Schwerpunkte Staufer als Stadtherren, Zunftwesen, Alltagsgeschichte, Weinbau, Handwerk, Persönlichkeiten aus Esslingen ++ Urkunden, Münzen, Siegel, Ratsherrenporträts, Skulpturen, Glasgemälde, Frühdrucke des Spätmittelalters ++

  • GPS-Koordinaten: 9.308777 - 48.741699
  • Adresse: Hafenmarkt 7, 73728 Esslingen
  • Telefon: +49 711 35123420
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

5. Station: Wolfstorturm Esslingen

Bild Wolfstorturm Esslingen
Foto: © Karlheinz Woschée , cc by-sa 3.0

Teil der Stadtbefestigung ++ erbaut um 1200 ++ ältester erhaltener Torturm der Stadt ++ massiver Turmbau ++ Löwenpaar und Wolfsrelief erinnern an die Staufer als Stadtherrn ++ Glockentürmchen 17. Jahrhundert ++

  • GPS-Koordinaten: 9.310513 - 48.740041
  • Adresse: Küferstraße, 73728 Esslingen
  • Telefon: +49 711 39693969
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

6. Station: Evangelische Stiftskirche St. Cyriakus Bad Boll

Bild Evangelische Stiftskirche St. Cyriakus Bad Boll
Foto: © sig11 , cc by-sa 3.0

Dreischiffige romanische Pfeilerbasilika aus der Stauferzeit in Reinform ++ erbaut 1155 als Fliehburg ++ Stifterin Berta von Boll (Gräfin Berta von Ravenstein aus dem Geschlecht der Staufer) ++ Kirchenraum, hohes Mittelschiff, niedrige Seitenschiffe, flachen Holzdecke, Rundbogen-Arkaden ++ vierstimmige Geläut beginnt mit dem Choralanfang "Wachet auf, ruft uns die Stimme..." ++ Kirchenführungen ++

  • GPS-Koordinaten: 9.61464 - 48.63722
  • Adresse: Brunnenweg 4, 73087 Bad Boll
  • Telefon: +49 7164 2213
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

7. Station: Tiefgarage am Rathaus Ulm

Bild Tiefgarage am Rathaus Ulm
Foto: © Dr. Eugen Lehle / CC-BY-SA-3.0 / Tiefgarage am Rathaus Ulm

Parkhaus ++ 600 Plätze ++ 2006 fertig gestellt ++ gilt als schönsten Parkhaus Deutschlands ++ archäologischen Ausgrabungen sind musealer Bestandteil der Tiefgarage ++ Erschließungskerne geben Einblick in die Stadtarchäologie ++ im 2. Untergeschoss Kellergeschoss eines Patrizierhauses aus der Stauferzeit ++ zentraler Fußgängerweg, Bildtafeln mit Motiven der Stadtarchitektur ++ 2009 den Hugo-Häring-Preis für Architektur ++

  • GPS-Koordinaten: 9.997884 - 48.402345
  • Adresse: Hans-und-Sophie-Scholl-Platz, 89073 Ulm
  • Telefon: +49 731 1612830
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

8. Station: Klostervilla Adelberg

Bild Klostervilla Adelberg
Foto: © schelm , cc by-sa 3.0

Ehemaliges Prämonstratenserkloster Adelberg ++ Gründung 1178, Aufhebung 1806 ++ Stifter Volknand von Staufen-Toggenhurg war ein Vetter Barbarossas ++ Blüte der Gemeinschaft im 14./15. Jahrhundert ++ Dokumentation der Klostergeschichte ++ naturkundliche Information zum Ökosystem "Wald" ++ Naturlehrpfad Adelberg ++ Ausstellungen des Kultur- und Kunstvereins ++ Ulrichskapelle ++ Klosterprälatur (Gedenktafel: der Astronom Johannes Kepler besuchte 1584-1586 die Adelberger Klosterschule) ++ Heilkräutergarten (6 Kräuterbeete, 16 qm Fläche, 250-300 Arten, Führungen, Seminaren und Vorträgen zum Thema Heilpflanzen) ++ Freilichtspiele im Kloster Adelberg ++

  • GPS-Koordinaten: 9.59742 - 48.75758
  • Adresse: Kloster 5, 73099 Adelberg
  • Telefon: +49 7166 910110
  • Website
  • Reisezeit: April bis Oktober

9. Station: Burgruine Hohenstaufen Göppingen

Bild Burgruine Hohenstaufen Göppingen
Foto: © Harke / CC-BY-SA-3.0 / Hohenstaufen

Stammburg des Königs- und Kaisergeschlechts der Staufer ++ Höhenburg 1070 erbaut vom Stauferherzog Friedrich I. von Schwaben, 1525 im Bauernkrieg zerstört, ab 1967 Grundmauern wieder ausgegraben ++ 200 Jahre Sitz der Herzögen von Schwaben ++ Dokumentationsraum mit Ausstellung "Die Staufer" ++ Herkunft und Heimat der Staufer, Leben im Mittelalter auf dem Land und in der Stadt zu den Beweggründen der Kreuzzüge ++ Modelle, Filmsequenzen, Nachbildungen bedeutender Zeugnisse stauferzeitlicher Kunst ++ 1181 weilte Kaiser Friedrich Barbarossa auf der Burg ++ nach der Reichsgründung von 1871 galt der Burgberg als deutsches Nationaldenkmal ++

  • GPS-Koordinaten: 9.718951 - 48.741644
  • Adresse: Kaiserbergsteige 22, 73037 Göppingen
  • Telefon: +49 7165 8736
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

10. Station: Barbarossakirche Göppingen Hohenstaufen

Bild Barbarossakirche Göppingen Hohenstaufen
Foto: © kreuzschnabel , cc by-sa 3.0

St. Jakobus Kirche ++ erbaut 1839 als nationalen Geschichtsdenkmal ++ Name Barbarossakirche durch die Nationalbewegung ++ 1859 äußere Umgestaltung (Wappen der staufischen Herrschaftsgebiete) ++ Innenrenovierung 1932 (Barabarossafenster im Turmchor, Schriftband "Hic transibat Caesar", Barbarossabild) ++ heute katholische Gottesdienste der Seelsorgeeinheit St. Maria - Christkönig Göppingen ++

  • GPS-Koordinaten: 9.718949 - 48.740581
  • Adresse: Kaiserbergsteige, 73037 Göppingen
  • Telefon: +49 7165 91880
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

11. Station: Wäscherschloss Wäschenbeuren

Bild Wäscherschloss Wäschenbeuren
Foto: © Nowowirus / wikimedia / Wäscherschloss

Burg der Stauferzeit ++ erbaut vor 1271 ++ trapezförmigen Innenhof, dreistöckiger Palas, typisches Schwäbisches Fachwerk mit Verblattungen des 15. Jahrhunderts ++ Umbauten um 1500,1699 (Eichenfachwerk) ++ Museum ++ Kurse in mittelalterlicher Handwerkskunst, Konzerte, Vorträge, Weihnachtsmarkt ++ Eventlocation ++ Burgcafé ++ Hochzeitsschloss ++

  • GPS-Koordinaten: 9.688003 - 48.759342
  • Adresse: Burg Wäscherschloss, 73116 Wäschenbeuren
  • Telefon: +49 7182 496901
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

12. Station: Kloster Lorch

Bild Kloster Lorch
Foto: © Zinnmann / CC BY-SA 4.0

Benediktiner-Kloster ++ 1102 von den Staufern als Familiengrablege gegründet, 1583 aufgehoben ++ hier bestattet u. a. "Irene von Byzanz", eine Schwiegertochter Barbarossas ++ Blütezeit im späten Mittelalter ++ Anlage mit Klosterkirche (romanische Pfeilerbasilika mit Querhaus), Klausur, Wirtschaftsgebäuden, Klostergarten (2002 nach dem Vorbild des Mönchsgartens angelegt) ++ Klosterkirche im Mittelschiff aufgestellte Staufer-Tumba von 1475 ++ Darstellungen der bedeutendsten staufischen Herrscher (100 qm Rundbild im Kapitelsaal) ++ wurde im 19. Jahrhundert zur Staufergedenkstätte, 1937 Klosterkirche "Staufer-Gedenkstätte und … Stätte für nationalsozialistische Feierstunden" (Feiern der NSDAP und der SS, nationalsozialistische „Eheweihen“, „Jugendweihen“, „Heldenfeiern“ für gefallene Soldaten) ++ Ausstellung zur Geschichte des Klosters in der Klosterkirche ++

  • GPS-Koordinaten: 9.702548 - 48.798743
  • Adresse: Klosterstraße 2, 73547 Lorch
  • Telefon: +49 7172 928497
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

13. Station: Stauferstele Schwäbisch Gmünd

Bild Stauferstele Schwäbisch Gmünd
Foto: © Geak / CC-BY-SA / Schwäbisch Gmünd - Stauferstele vor dem Hintergrund der Johanniskirche

Stele erinnert an die Staufer als Stadtgründer ++ Bildhauer Markus Wolf ++ enthüllt 2012 ++ greift den oktagonalen Grundriss des von Friedrich II. erbauten Castel del Monte auf, goldenes Band symbolisiert die achteckige Kaiserkrone ++*

  • GPS-Koordinaten: 9.797068 - 48.800048
  • Adresse: Johannisplatz, 73525 Schwäbisch Gmünd
  • Telefon: +49 7171 6034250
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

14. Station: Johanniskirche Schwäbisch Gmünd

Bild Johanniskirche Schwäbisch Gmünd
Foto: © thorsten , cc by-sa 1.0

Nebenkirche St. Johannes Baptist der katholischen Pfarrkirche Heilig-Kreuz-Münster ++ katholische Stadtkirche ++ Pfeilerbasilika romanisch, neoromanisch ++ Stifterin Agnes von Hohenstaufen (Tochter Kaiser Heinrichs IV. und die Gemahlin des Herzog Friedrichs von Staufen) ++ erbaut um 1230 ++ gotischer Umbau im 15. Jahrhundert, gotische Hochaltar 1429 ++ 1706 mit Stuckarbeiten barockisiert ++ 1870 Reromantisierung im Historismus durch den Architekten Hermann Steindorff ++ Innenausstattung vor allem neoromanisch ++ Pfeilermadonna (staufische Madonna) aus dem 12. Jahrhundert ++ Weigle-Orgel von 1880 ++ heute Jugendkirche ++

  • GPS-Koordinaten: 9.79606 - 48.79982
  • Adresse: Johannisstraße 3, 73525 Schwäbisch Gmünd
  • Telefon: +49 7171 66544
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig


Karte nachladen

Wenn Sie diesen Inhalt sehen möchten, werden personenbezogene Daten (z.B. IP-Adresse, es werden Cookies gesetzt) an den Betreiber (Google) des Dienstes gesendet. Weitere Informationen zur Erhebung und Nutzung Ihrer Daten durch YouTube oder Google Maps erhalten Sie in den dortigen Hinweisen zum Datenschutz.