Startmenü

NS Architektur Berlin (11 Stationen gefunden)

Tour bewerten

Die in der Zeit des Nationalsozialismus in Berlin entstandenen Propaganda-, Staats- und Parteibauten sind überwiegend überwiegend in einem neoklassizistischen Stil entstanden. Der „Stararchitekt des Dritten Reiches“ Albert Speer prägte dieses Bauen mit einer einer durchrationalisierten Bautechnik und einer Formensprache, die Elemente der Moderne aufnimmt und traditionelle Baugedanken wie -Formen zitiert. Die Tour zu exemplarischen Bauwerken der Architektur des Nationalsozialismus in Berlin beginnt östlich bei der Kasernenarchitektur in Karlshorst und endet westlich am Olympische Dorf von 1936 Wustermark. *Architekturreisen*

1. Station: Deutsch Russisches Museum Karlshorst

Bild Deutsch Russisches Museum Karlshorst
Foto: © thomas bruns , cc by-sa 4.0

Gebäude ab 1938 Offizierskasino der Pionierschule 1 der Wehrmacht ++ hier ratifizierten in der Nacht vom 8. zum 9. Mai 1945 Generalfeldmarschall Keitel, Generaladmiral von Friedeburg und Generaloberst Stumpff mit ihren Unterschriften die bedingungslose Kapitulation ++ 1945 bis 1949 Sitz des Chefs der Sowjetischen Militäradministration ++ am 10. Oktober 1949 verlieh hier General Tschuikow der ersten Regierung der DDR die staatliche Vollmacht ++ Museum, Bibliothek, Bildarchiv ++

  • GPS-Koordinaten: 13.53945 - 52.4862
  • Adresse: Zwieseler Straße 4, 10318 Berlin
  • Telefon: +49 30 50150810
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

2. Station: Flughafen Tempelhof

Bild Flughafen Tempelhof
Foto: © Gryffindor / wikimedia / CC BY-SA 3.0

Unter Denkmalschutz stehendes neoklassizistisches Flughafengebäude ++ Architekt Ernst Sagebiel ++ war nach seiner Fertigstellung 1941 mit einer Bruttogeschossfläche von 307.000 qm für zwei Jahre das flächengrößte Gebäude der Welt ++ 1948 Flughafen der Luftbrücke ++ Flughafenbetrieb endete 2008 ++

  • GPS-Koordinaten: 13.38609 - 52.4832
  • Adresse: Tempelhofer Damm 1-7, 12101 Berlin
  • Telefon: +49 30 200037441
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

3. Station: Auswärtiges Amt Berlin

Bild Auswärtiges Amt Berlin
Foto: © Manfred Brückels / CC-BY-SA-2.0-DE / Auswärtiges Amt Berlin

Berliner Dienstsitz des Auswärtigen Amtes ++ Haus am Werderschen Markt ++ 1935–1939 als Erweiterungsbau der Reichsbank errichtet ++ 1949 DDR-Finanzministerium ++ 1959-1990 Zentralkomitee der SED ++ nach dem Flughafen Tempelhof das zweitgrößte Gebäude Berlins ++ Architekt Heinrich Wolff ++ 1999 Auswärtiges Amt ++ Umbau nördlicher Bereich ++ Architekten Thomas Müller, Ivan Reimann ++ freistehender Kubus mit drei Innenhöfen ++ Fassadengestaltung mit orthogonal angelegten Fenstern ++ Informationsbesuche möglich ++

  • GPS-Koordinaten: 13.397375 - 52.515306
  • Adresse: Werderscher Markt 1, 10117 Berlin
  • Telefon: +49 30 18170
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

4. Station: Bundesministeriums der Finanzen Berlin

Bild Bundesministeriums der Finanzen Berlin
Foto: © Peter Kuley / CC-BY-SA-2.5 / Bundesministeriums der Finanzen

Dienstsitz des Ministeriums im Detlev Rohwedder Haus ++ 1935 erbaut ++ siebengeschossiger Stahlbetonskelettbau mit Flachdach ++ monumentaler Neoklassizismus ++ Architekt Ernst Sagebiel ++ damals größtes Bürogebäude Berlins mit über 2.000 Büroräumen und ca. 112.000 qm Bürogeschossfläche ++ Sitz des Reichsluftfahrtministeriums ++ nach dem Zweiten Weltkrieg in der DDR bezogen das Haus die deutsche Wirtschaftskommission, die Staatliche Plankommission, der Volkswirtschaftsrat der Ministerien, verschiedene Fachministerien der Wirtschaft ++ vor 1949 Tagungsort des deutschen Volksrates, der sich als provisorische Volkskammer konstituierte ++ in den 1990er-Jahren Sitz der Zentrale der Treuhandanstalt ++ monumentales Wandgemälde "Aufbau der Republik" (1953) von Max Lingner in der nordöstlichen Pfeilervorhalle ++ vor dem Haus "Denkmal für die Ereignisse des siebzehnten Juni Neunzehnhundertdreiundfünfzig" von Wolfgang Rüppel ++ am Gebäude ein Zitat von Harro Schulze-Boysen (der Offizier der Deutschen Luftwaffe und Widerstandskämpfer der "Roten Kapelle" hatte hier ab 1934 sein Büro, in dem er 1942 verhaftet wurde) ++ Führungen (mit Diskusssion) nach Anmeldung ++

  • GPS-Koordinaten: 13.384588 - 52.508937
  • Adresse: Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin
  • Telefon: +49 3018 6820
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig
Diese Station gibt es auch in den Touren: Das politische Berlin , NS Architektur in Deutschland

5. Station: Italienische Botschaft in Berlin

Bild Italienische Botschaft in Berlin
Foto: © Achim Raschka / CC-BY-SA-3.0 / Italian Embassy in Berlin

Gebäude im neoklassizistischen Stil ++ entstand zwischen 1939 und 1941 ++ Verblendung aus römischem Travertin ++ Architekt Friedrich Hetzelt ++

  • GPS-Koordinaten: 13.35909 - 52.50974
  • Adresse: Hiroshimastraße 1, 10785 Berlin
  • Telefon: +49 30 254400
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig
Diese Station gibt es auch in den Touren: NS Architektur in Deutschland

6. Station: Canisius-Kolleg Berlin

Bild Canisius-Kolleg Berlin
Foto: © Quantité / CC-BY-SA-3.0 / Canisius-Kolleg Berlin

1937 fertiggestelltes Gebäude ++ Architekten Paul Mebes, Paul Emmerich ++ Berliner Firmenvertretung der Firma Krupp ++ heute Canisius-Kolleg ++

  • GPS-Koordinaten: 13.3557 - 52.50969
  • Adresse: Tiergartenstraße 30/31, 10785 Berlin
  • Telefon: +49 30 26481100
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig
Diese Station gibt es auch in den Touren: NS Architektur in Deutschland

7. Station: Ehemaliges Karstadt-Verwaltungsgebäude

Bild Ehemaliges Karstadt-Verwaltungsgebäude
Foto: © Doris Antony / CC-BY-SA-3.0 / Ehemaliges Karstadt-Verwaltungsgebäude in Berlin-Wilmersdorf

Verwaltungsgebäude auf rautenförmigem Grundriss ++ 1935/1936 erbaut ++ mit Natursteinplatten verkleidete Fassade ist durch zu Vierergruppen zusammengefasste Fenster gegliedert ++ Reliefs am Eingang ++ Architekt Philipp Schaefer ++

  • GPS-Koordinaten: 13.31523 - 52.491065
  • Adresse: Fehrbelliner Platz 1, 10707 Berlin
  • Telefon: +49 30 90120
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

8. Station: Ehemaliger Hauptsitz der Nordstern-Versicherung

Bild Ehemaliger Hauptsitz der Nordstern-Versicherung
Foto: © Doris Antony / CC-BY-SA-3.0 / Ehemaliges Verwaltungsgebäude der Nordstern-Lebensversicherungsbank

1936 fertiggestellt ++ T-förmiger Stahlskelettbau ++ auf zwei massiven Fahnenmasten ruhendes Vordach ++ mit Naturstein verkleidete Fassade ++ durch hervortretende Fensterlaibungen gegliedert ++ Architekt Otto Firle ++ heute Senatsverwaltung ++

  • GPS-Koordinaten: 13.31505 - 52.49005
  • Adresse: Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin
  • Telefon: +49 30 901393000
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

9. Station: Rathaus Wilmersdorf

Bild Rathaus Wilmersdorf
Foto: © bodo kubrak , cc0

1941-1943 im neuklassizistischen Stil erbaut ++ Gebäude der Deutschen Arbeitsfront DAF ++ als Mauerwerksbau konstruiert ++ Rundhof, dessen horizontal gegliederten Geschosse von toskanischen Säulen getragen werden ++ Architekt Helmut Remmelmann ++ 1945 bis 1953 britisches Hauptquartier ++ heute Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin ++ Bezirksverordnetenversammlung ++

  • GPS-Koordinaten: 13.31312 - 52.48985
  • Adresse: Fehrbelliner Platz 4, 10707 Berlin
  • Telefon: +49 30 902914901
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

10. Station: Olympiastadion Berlin

Bild Olympiastadion Berlin
Foto: © rebecca leisten , cc by-sa 4.0

Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1936 erbaut ++ Fassungsvermögen 100.000 Zuschauer ++ Architekt Werner March ++ Stadionoval ist an der Ost-West-Achse der von Hitler und Albert Speer geplanten Welthauptstadt Germania ausgerichtet ++ in westlicher Richtung durch eine Öffnung über dem Marathontor unterbrochen, mit Blick auf den Glockenturm ++ Plastiken "Der Diskuswerfer" und "Die Staffelläufer" von Karl Albiker ++ heute Nutzung durch den Hertha BSC ++

  • GPS-Koordinaten: 13.24188 - 52.515265
  • Adresse: Olympischer Platz 3, 14053 Berlin
  • Telefon: +49 30 25002322
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig
Diese Station gibt es auch in den Touren: Boese Orte in Deutschland , NS Architektur in Deutschland

11. Station: Olympisches Dorf von 1936 Wustermark

Bild Olympisches Dorf von 1936 Wustermark
Foto: © a.savin , cc by-sa 3.0

Olympisches Dorf der XI. Olympischen Sommerspiele von 1936 ++ Unterkünfte und Trainingsstätten der männlichen Athleten der 4.000 Olympioniken aus über 50 Nationen ++ historische Schwimmhalle ++ Architekt Werner March ++ danach Kaserne eines Infanterielehrregiments der Wehrmacht, später Lazarett ++ ab 1945 Kaserne der sowjetischen Streitkräfte ++ Flächendenkmal ++ Fotoausstellung über Jesse Owens und NS-Propaganda ++ Sanierung durch DKB Stiftung ++ historischer Führung ++

  • GPS-Koordinaten: 13.012804 - 52.539957
  • Adresse: Rosa-Luxemburg-Allee 70, 14641 Wustermark - Elstal
  • Telefon: +49 33094 700451
  • Website
  • Reisezeit: April bis Oktober


Karte nachladen

Wenn Sie diesen Inhalt sehen möchten, werden personenbezogene Daten (z.B. IP-Adresse, es werden Cookies gesetzt) an den Betreiber (Google) des Dienstes gesendet. Weitere Informationen zur Erhebung und Nutzung Ihrer Daten durch YouTube oder Google Maps erhalten Sie in den dortigen Hinweisen zum Datenschutz.