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Erste Kirchbauten der Moderne an Rhein und Ruhr (9 Stationen gefunden)

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Einige exemplarische Beispiele für den Beginn der Moderne des Sakralbaus in den 1920er Jahren befinden sich in Nordrhein-Westfalen. Die Form folgt auch hier dem Zweck, der Konstruktion und dem Material. Es gibt keine Kirchentypen mehr zu unterscheiden. Die Gotteshäuser werden multifunktional genutzt. Die Tour beginnt südwestlich an der Kirche St. Fronleichnam in Aachen und endet nordöstlich an der Heilig-Kreuz-Kirche in Gelsenkirchen. *Architekturreisen, Religionsreisen*

1. Station: Kirche St. Fronleichnam Aachen

Bild Kirche St. Fronleichnam Aachen
Foto: © Norbert Schnitzler / CC-BY-SA-3.0-migrated / Kirche St. Fronleichnam Aachen

Kirchenbau der Moderne ++ 1930 geweiht ++ Pfarrgemeinde St. Josef und Fronleichnam ++ Architekt Rudolf Schwarz ++ Kirchengebäude besteht aus einem weißen Quader (Hauptschiff) ++ 40 m hoher, abgesetzter Glockenturm mit quadratischem Querschnitt ++ Farben weiß und schwarz im Inneren ++ ohne jeden Schmuck gestaltet ++ niedriges Seitenschiff als Beicht- und Kreuzwegkapelle ++

  • GPS-Koordinaten: 6.114179 - 50.775042
  • Adresse: Leipziger Straße 19, 52068 Aachen
  • Telefon: +49 241 501041
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig
Diese Station gibt es auch in den Touren: Kirchen in Aachen , Baustile Kirchen in Aachen , Sakralbauten in Aachen

2. Station: Kirche St. Engelbert Köln Riehl

Bild Kirche St. Engelbert Köln Riehl
Foto: © Raimond Spekking / CC-BY-SA-3.0 / St. Engelbert, Köln

1932 geweiht ++ Architekt Dominikus Böhm ++ gilt als erster moderner Kirchenbau in Köln ++ kreisförmiger Zentralbau mit Jugendräumen, Pfarrsaal, Bücherei ++ der Turm steht getrennt vom Hauptbau, im Untergeschoss die Taufkapelle ++ parabelförmige Außenwände, die schildförmig gebogen eine Kreisform mit acht Segmenten bilden ++ im Volksmund "Zitronenpresse" ++ katholische Kirchengemeinde St. Engelbert ++

  • GPS-Koordinaten: 6.974834 - 50.965329
  • Adresse: Garthestraße 15, 50735 Köln
  • Telefon: +49 221 764121
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

3. Station: Klosterkirche St. Kamillus Mönchengladbach

Bild Klosterkirche St. Kamillus Mönchengladbach
Foto: © Huckety / CC-BY-SA-3.0 / Klosterkirche St. Kamillus Mönchengladbach

Geweiht 1931 ++ expressionistischer Kirchbau ++ Eingangsfassade aus dunkel gebrannten Ziegelsteinen ++ langgestreckter hoher Saal ++ niedriges Seitenschiff ++ halbrund klar verglaster Chor ++ schmale hohe Fensterflächen zwischen Betonstreben ++ Architekt Dominikus Böhm ++ angeschlossen Asth­ma­kran­ken­haus, Klos­ter, No­vi­ziat ++ gehört zur Katholische Kirchengemeinde St. Josef, Mönchengladbach ++

  • GPS-Koordinaten: 6.42874 - 51.17993
  • Adresse: Kamillianerstraße 40, 41069 Mönchengladbach
  • Telefon: +49 2161 181707
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

4. Station: Nevigeser Wallfahrtsdom

Bild Nevigeser Wallfahrtsdom
Foto: © seier + seier , cc by-sa 2.0

Wallfahrtskirche „Maria, Königin des Friedens“ auf dem Hardenberg im Velberter Ortsteil Neviges ++ erinnert an die Marienerscheinung des Dorstener Franziskaners Antonius Schirley 1676 ++ erbaut 1968 ++ Architekt Gottfried Böhm ++ Kirchenraum mit über 6000 Plätzen ++ Form des Gebäudes gleicht der eines großen Zeltes ++ marktplatzartiger Kirchenraum ++ Rose als wiederkehrendes Symbol der Innengestaltung ++ farbige Fensterverglasung in den Sichtbetonwänden ++ große Marienstele, aus der wie aus einem Lebensbaum Maria mit dem Kind herauswächst ++ gehört zum Franziskanerkloster Neviges ++

  • GPS-Koordinaten: 7.08771 - 51.31336
  • Adresse: Elberfelder Strasse 12, 42553 Velbert
  • Telefon: +49 2053 93180
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

5. Station: Liebfrauenkirche Duisburg

Bild Liebfrauenkirche Duisburg
Foto: © Raimond Spekking / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)

Katholische Zentrumskirche Duisburgs ++ 1960 errichtet ++ Nachfolgebau der 1942 zerstörten alten Liebfrauenkirche von 1896 ++ Bau der Nachkriegsmoderne, typisches Beispiel für die Architektur der späten 50er Jahre ++ Architekt Toni Hermanns ++ doppelgeschossiger Stahlbetonbau im Architekturstil des Brutalismus, 100 m hoher Turm ++ Glasfenster, Baldachin, andere Einrichtungsgegenstände stammen aus der Vatikankirche der Brüsseler Weltausstellung von 1958 ++ Relief Moses und der brennende Dornbusch von K. H. Türk ++ Gottesdienste und kulturelle Veranstaltungen ++

  • GPS-Koordinaten: 6.770832 - 51.432805
  • Adresse: Wieberplatz 2, 47051 Duisburg
  • Telefon: +49 203 2810431
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig
Diese Station gibt es auch in den Touren: Sakralbauten in Duisburg , Baustile Sakralbauten in Duisburg

6. Station: Kirche St. Michael Oberhausen

Bild Kirche St. Michael Oberhausen
Foto: © B. Gutleben / CC-BY-SA-3.0 / Kirche St. Michael Oberhausen

Denkmalgeschütze Kirche der Klassischen Moderne, Backstein-Expressionismus ++ errichtet 1929, Einweihung der Krypta 1930, zerstört 1943, wieder aufgebaut 1956, Umbau 1991 ++ Architekt Fritz Sonnen, Architekt F. Josef Gierse ++ expressionistische Innenraumgestaltung ++ Statuen des hl. Michael und der hl. Maria von Gerd Matthäi (1939) ++ Triumphkreuz aus der Werkstatt der Kevelaerer Goldschmiede Polders (1965) ++ Filialkirche der katholischen Pfarrgemeinden St. Marien, St. Michael und Heilig Geist ++

  • GPS-Koordinaten: 6.87856 - 51.47548
  • Adresse: Falkensteinstraße 234, 46047 Oberhausen
  • Telefon: +49 208 860884
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

7. Station: Auferstehungskirche Essen

Bild Auferstehungskirche Essen
Foto: © wiki05 , wikimedia

Denkmalgeschütztes evangelisches Kirchengebäude im Stadtteil Südostviertel ++ errichtet 1929, 1944 beschädigt, Wiederaufbau vereinfacht 1948 ++ ein Leitbau des modernen Kirchbaus in Europa ++ Architekt Otto Bartning ++ Vision der expressionistischen Sternkirche umgesetzt ++ schlichter Zentralbau auf kreisförmigem Grundriss, Skelettbauweise aus Kruppstahl, betonummantelt, Ziegelwerk ausgefacht ++ Durchmesser und Höhe 30 m ++ Platz für 700 Personen ++ rekonstruierte Verglasung der drei übereinandergelagerten Fensterringe (170 qm) von Johan Thorn Prikker ++

  • GPS-Koordinaten: 7.027056 - 51.448706
  • Adresse: Manteuffelstraße 26, 45138 Essen
  • Telefon: +49 201 270011
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

8. Station: Friedenskirche Gelsenkirchen

Bild Friedenskirche Gelsenkirchen
Foto: © rabanus flavus , cc0 1.0

Friedenskirche im Stadtteil Schalke ++ erbaut 1957 ++ Architekt Denis Boniver ++ Stil skandinavischer Rundkirchen ++ Stahlbaukonstruktion mit Sichtziegelmauern ++ Galerie GangArt als Ausstellungsort für soziale Fotografie ++ Evangelische Kirchengemeinde Schalke ++

  • GPS-Koordinaten: 7.090987 - 51.522013
  • Adresse: Königsberger Straße 120, 45881 Gelsenkirchen
  • Telefon: +49 209 84180
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

9. Station: Heilig Kreuz Kirche Gelsenkirchen

Bild Heilig Kreuz Kirche Gelsenkirchen
Foto: © Jörg Wiegels / CC-BY-SA-3.0 / Heilig Kreuz Kirche Gelsenkirchen

Geweiht 1929 ++ Katholische Kirchengemeinde Heilig Kreuz ++ Architekt Josef Franke ++ als Stahlbeton-Konstruktion errichtet ++ bedeutendes Beispiel des Backstein-Expressionismus ++ Parabelbögen im Langhaus ++ 2007 entwidmet ++

  • GPS-Koordinaten: 7.11054 - 51.499674
  • Adresse: Bochumer Straße 113, 45886 Gelsenkirchen
  • Telefon: +49 209 92585801
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig


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