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Moses Mendelssohn in Berlin (6 Stationen gefunden)

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Moses Mendelssohn wird an seinem Wirkungsort Berlin museal und an historischen Orten gedacht. In der Mendelssohn Remise zeigt die Dauerausstellung "Die Mendelssohns in der Jägerstraße" zur Geschichte der Bank, der Bankiers, ihr Mäzenatentum, ihre Salons und ihre karitativen Werke. Die Tour zu biografischen Orten von Moses Mendelssohn in Berlin beginnt südlich am Jüdischen Museum und endet nördlich am Jüdischen Friedhof in Berlin Mitte. *Bildungsreisen*

1. Station: Jüdisches Museum Berlin

Bild Jüdisches Museum Berlin
Foto: © Studio Daniel Libeskind; Guenter Schneider / CC-BY-3.0 / Jüdisches Museum Berlin

Einer der spektakulärsten Museumsbauten Deutschlands ++ semantisch aufgeladene Formensprache der Architektur ++ Architekt Daniel Libeskind ++ historische Dauerausstellung auf über 3000 qm ++ Entdeckungsreise durch zwei Jahrtausende deutsch-jüdischer Geschichte ++ 13 Epochenbilder vom Mittelalter bis zur Gegenwart ++ Alltags- und Kunstobjekte, Fotos und Briefe, interaktive Elemente und Medienstationen ++ E.T.A. Hoffmann-Garten (erinnert an das "Kollegienhaus", in dem das Jüdische Museum vormals untergebracht war, einst Kammergericht, in dem 1814-1822 E.T. A. Hoffmann arbeitete) ++

  • GPS-Koordinaten: 13.394973 - 52.501973
  • Adresse: Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin
  • Telefon: +49 30 25993300
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

2. Station: Ephraimpalais Berlin

Bild Ephraimpalais Berlin
Foto: © jörg zägel , cc by-sa 3.0

1762 mit einer Rokokofassade versehen ++ vergoldetes Gitter mit Puttenfiguren, getragen von toskanischen Säulen ++ Architekt Friedrich Wilhelm Diterichs ++ Innenräume mit Elementen des Rokoko gestaltet ++ Kopie der von Andreas Schlüter gefertigten Decke aus dem Wartenbergschen Palais ++ hier befand sich einige Jahre das 1795 von Joseph Mendelssohn gegründete Bankhaus ++ heute Teil des Märkischen Museums ++ Dauerausstellungen „Berliner Kunst von der Zeit Friedrichs des Großen bis 1945“, „Stadtansichten auf Berliner Porzellan – KPM von 1800 bis 1900“ ++ wechselnde Sonderausstellungen ++ Museums-Shop ++

  • GPS-Koordinaten: 13.40715 - 52.51595
  • Adresse: Poststraße 16, 10178 Berlin
  • Telefon: +49 30 24002162
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

3. Station: Mendelssohn Remise Berlin

Bild Mendelssohn Remise Berlin
Foto: © membeth , cc0

Um 1890 als Kassenhalle der Mendelssohn-Bank errichtet ++ das Bankhaus Mendelssohn wurde 1795 gegründet ++ bedeutendste Berliner Privatbank (erzwungenen Liquidation 1938) ++ in der nahen Leipziger Straße 3, im nicht mehr existierenden Reckschen Palais, verbrachte Felix Mendelssohn Bartholdy seine Jugend ++ Dauerausstellung „Die Mendelssohns in der Jägerstraße“ zur Geschichte der Bank, der Bankiers, ihr Mäzenatentum, ihre Salons, ihre karitativen Werke ++ Kapitel "Die Religion der Mendelssohns" bezieht sich auf die unterschiedlichen Konfessionen der Familienmitglieder und ihre Identitätssuche zwischen Protestantismus, Katholizismus, Judentum, romantischer Kunstreligion und aufgeklärter Zivilreligion ++ Ausstellungssaal, Veranstaltungsforum, Geschichtswerkstatt ++ Träger ist die Mendelssohn-Gesellschaft e.V. ++

  • GPS-Koordinaten: 13.39472 - 52.51436
  • Adresse: Jägerstraße 51, 10117 Berlin
  • Telefon: +49 30 81704726
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

4. Station: Neue Synagoge Berlin

Bild Neue Synagoge Berlin
Foto: © Andreas Praefcke / wikimedia / CC BY-SA 3.0

1866 Neue Synagoge eingeweiht ++ Architekten Eduard Knoblauch, Friedrich August Stüler ++ inspiriert vom maurischen Stil der Alhambra in Granada ++ ständige Ausstellung "Tuet auf die Pforten" ++ Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum ++ Informationsstelle für jüdisches Leben ++ Archiv ++ Bibliothek ++ Veranstaltungen ++

  • GPS-Koordinaten: 13.39461 - 52.524734
  • Adresse: Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin
  • Telefon: +49 30 88028316
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig

5. Station: Jüdisches Gymnasium Moses Mendelssohn Berlin

Bild Jüdisches Gymnasium Moses Mendelssohn Berlin
Foto: © Beek100 / CC-BY-SA-3.0 / Jüdische Oberschule in der Großen Hamburger Straße 27 in Berlin-Mitte

Jüdische Gymnasium mit einer Realschul- und einer Gymnasialklasse der Jüdischen Gemeinde (eröffnet 1993) ++ errichtet 1906 als jüdische Knabenschule ++ Architekt Johann Hoeniger ++ 1942 geschlossen, diente als Sammellager Berliner Juden, die von hier aus deportiert wurden ++ Gedenktafel mit Porträtbüste für Moses Mendelssohn von Gerhard Thieme an der Fassade (1983) ++ die Vorgängereinrichtung wurde 1778 als auf Anregung Moses Mendelssohn als erste jüdische Freischule in Deutschland gegründet ++

  • GPS-Koordinaten: 13.39948 - 52.52504
  • Adresse: Große Hamburger Straße 27, 10115 Berlin
  • Telefon: +49 30 72626570
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig
Diese Station gibt es auch in den Touren: Moses Mendelssohn

6. Station: Jüdischer Friedhof Berlin Mitte

Bild Jüdischer Friedhof Berlin Mitte
Foto: © Jochen Jansen / CC-BY-SA-3.0 / Skulptur "Jüdische Opfer des Faschismus" (1957) von Will Lammert vor dem Jüdischen Friedhof Berlin-Mitte

Denkmalgeschützter Alter Jüdischer Friedhof (0,59 ha) ++ nach dem Judenkiewer Spandau der älteste belegte Begräbnisplatz der Jüdischen Gemeinde zu Berlin ++ nach 1671 eingerichtet ++ bis zur Schließung 1827 etwa 3.000 Gräber nachweisbar ++ Friedhof 1943 von der Gestapo zerstört ++ 1948 wieder an die jüdische Gemeinde übergeben ++ 1985 Skulptur „Jüdische Opfer des Faschismus“ von Will Lammert aufgestellt ++ 2008 Friedhof und Gedenkstätte offiziell wiedereröffnet, Epitaphien und Epithaphfragmente restauriert ++ bekanntestes Grab das des Philosophen Moses Mendelssohn ++ Moses Mendelssohn war Vorbild für die Figur des Nathan im Drama Nathan der Weise seines Freundes Gotthold Ephraim Lessing, Vater u. a. von Joseph Mendelssohn (Gründer des Bankhaus Mendelssohn), Abraham Mendelssohn Bartholdy (Vater von Fanny Hensel und ihres Bruders, Felix Mendelssohn Bartholdy) ++

  • GPS-Koordinaten: 13.39964 - 52.52462
  • Adresse: Grosse Hamburger Strasse 26, 10435 Berlin
  • Telefon: +49 30 250025
  • Website
  • Reisezeit: ganzjährig


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